Der blaue Planet vorm kollaps
Artikel (Nr.1037) wurde am 07.10.2009 veröffentlicht
Unser schöner Planet, wie viele Astronauten Ihn immer wieder aus dem All schildern, hat nur noch ein paar Jahrzehnte.
Während wir uns sorgen, das vielleicht das Erdöl in
30 Jahren schon alle ist, könnte unsere Erde schon eher am Ende sein.
Als WWF Mitglied bin ich jeden Monat darüber informiert, was noch alles zerstört wird, welche Arten noch ausgerottet werden usw.
Ein paar simple Beispiele. Der Sumatra Tiger (gibt noch etwa 400 davon), verliert seinen Lebensraum, weil der Dschungel brandgerodet wird. Das Wort "Brandrodung" passt hier wie die Faust aufs Auge - wir verbrennen regelrecht unsere Lebensgrundlage. In Zentralafrika versucht man die letzten Flachlandgorillas zu erhalten, weil auch dort der Urwald vernichtet wird.
Am Amazonas rettet der WWF derzeit ein den Urwald mithilfe der brasilianischen Regierung, diversen Banken und vieler Spenden. Immerhin eine Fläche in etwa so groß wie Spanien wird dann streng unter Schutz stehen.
Ein Teilerfolg, den die Mehrheit des Urwalds wird trotzdem gerodet werden, so siehts momentan aus.
Die Folgen sind verheerend, ohne Busch zuwenig Wasserverdunstung, es bleibt eine kahle, lebensfeindliche Steppe zurück.
Der Treibhauseffekt wird verstärkt und in 20 Jahren wird es nur noch ein zweitrangiges Problem sein ob unser dämliches Erdöl noch reicht um die Wirtschaft laufen zu lassen.
Die Indianer im wilden Westen haben es schon vor langer Zeit gewußt.
Egal wie hoch die Profite noch steigen, Geld kann man nicht essen.
Deshalb haben Sie sich auch nie für das Gold in den Rocky Mountains interessiert.
Diese Menschen waren vielleicht schlauer als wir heute.
Was tun wir denn, wenn in Kürze die Temperatur der Erde um 2 Grad steigt und Riesenlandstriche einfach absaufen. Interessant übrigens das der größte Öl-Umschlaghafen der Welt, Rotterdam, dann auch betroffen sein wird. Eine Ironie der Natur könnte man sagen.
Es ist noch nicht zu spät, wir habe viele verantwortungsvolle Aktivisten beim WWF oder bei Greenpeace z. B. die erkannt haben, dass man was tun muss und zwar jetzt.
Oder wollen Sie Ihren Kindern später mal erklären:
"Tja, tut mir leid mein Sohn, das da draußen ist der Rest der Erde, die wir zerstört haben".
Denken Sie einfach mal drüber nach.
Etwas tun kann jeder!
mfg
Sandro Lorenz moderne Texte zum Zeitgeist!
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