Lanzarote und Gran Canaria – Ferien fern vom Tourismus
Artikel (Nr.1098) wurde am 17.02.2009 veröffentlicht
Der Gedanke an die kanarischen Inseln ist meist auch ein Gedanke an Strandurlaub, Hotelbunker und Massentourismus. Wer jedoch die leisen Töne von unberührter Natur bevorzugt, findet sowohl auf Lanzarote wie auf Gran Canaria Rückzugsmöglichkeiten. Viele private Anbieter für ein Ferienhaus Gran Canaria betonen das Fernsein von Hochhäusern und nächtlichen Aktivitäten, locken den Urlauber mit gemütlichen Abenden auf der Finca - eigenen Terrasse unter Bougainvilleen und Palmen.
Wer die gemütliche Seite der Insel entdecken möchte, ist auch im „Venedig des Südens“, dem früheren Fischerdorf Puerto de Mogán gut aufgehoben. Die Stadtverwaltung verbot Bauten, die höher als zwei Stockwerke sind und hat es so geschafft, den ursprünglichen Dorfcharakter weitgehend zu erhalten. Fans der Stille unter Wasser sei der Ort besonders ans Herz gelegt, findet sich dort doch die Möglichkeit, mit einem U – Boot die Unterwasserwelt eine ganze Stunde lang zu erkunden.
Auch ein Ferienhaus auf Lanzarote ist ein lohnendes Ziel. In der Nähe des Leuchtturms von Playa Blanca, am Rande von Naturschutzgebieten, die zum spazieren gehen oder wandern einladen, Häuser direkt an der Küste mit Blick auf zum Beispiel Fuerteventura, überall besteht die Möglichkeit, die schönste Zeit des Jahres fernab vom Touristenrummel zu verbringen. Auch Lanzarote hat mit Caleta de Famara ein Fischerdorf, das mit geduckten, weiß getünchten Häusern und unasphaltierten Straßen einen ursprünglichen Charme ausstrahlt. In den Steilwänden des Risco de Famara führt etwa auf halber Höhe ein Weg von der nahe gelegenen Stadt Teguise zum Mirador del Rio. Geübte Wanderer haben von dort aus La Graciosa und andere kleinere Inseln rund um Lanzarote gut im Blick.
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