Stammzellen - der Pfad zu der Erschließung eines menschlichen Ersatzteillagers
Artikel (Nr.1135) wurde am 02.04.2009 veröffentlicht
Stammzellen bestehen aus den „Bestandteilen" des menschlichen Körpers. Die Zellen besitzen die Fähigkeit sich beliebig oft vermehren und verfügen über die Fähigkeit, sich in verschiedene Arten von Zellen und Gewebeformen zu erbauen. Allgemein können zwei Arten von Stammzellen unterschieden werden: Embryonale Stammzellen kommen ausschließlich in einer gebürtigen Phase des menschlichen Körpers auf und besitzen die Fähigkeit sich zu jedweden Arten von Zellen entwickeln. Ausgeprägte Stammzellen existieren unter anderem noch im ausgewachsenen menschlichen Körpers, können sich jedoch ausschließlich in einige wenige Zellarten ausbilden.
Alle neusten Erkenntnisse haben den Forschern eröffnet, erwachsene Stammzellen aus der Haut durch das Addieren von 4 Genarten so zu beeinflussen, dass diese abermals embryonale Verhaltensweisen besitzen und sich folgend zu jedweden Arten von Zellen entwickeln können. Die bekannte Methode macht Hoffnung, dass eine Stammzellenbehandlung mit modifizierten Stammzellen aus der Haut irgendwann Krankheitsbilder wie Zucker, Parkinson, Herzstörungen und Muskelschwund nachhaltig reduziert oder geheilt werden können.
Währenddessen müsste gar nicht auf die, moralisch zweifelhaften, gebürtigen Stammzellen zurück gegriffen werden. Jeder Patient wäre seine persönliche Stammzellenquelle und folgend unabhängig von Stammzellenspendern. Zudem sind bei eigenen Zellen keinerlei Abstoßsituationen wahrscheinlich. Durch das gezielte Kultivieren dieser Zellen, schätzt man des Weiteren, befallene Körperorgane ganz oder teilweise reparieren zu können. Anhand von zeitgemäßen Studien sind schon bedeutende Fortschritte der Forschungen zu erkennen. Z.B. konnte die Herzfunktion von Kandidaten nach einem Infarkt, anhand der Spritzung von Stammzellen in den Herzensmuskel um 10% erhöht werden.
Bei einigen Versuchen an Tieren mit an Muskelschwund leidenden Vierbeinern konnte ebenfalls eine Verbesserung der Symptomatik erkannt werden. Andere Studien werden folgen. Da die Anfrage durch potentielle Kandidaten kontinuierlich stärker wird, offerieren einige Firmen seit längerem eine Stammzelleneinlagerung an. Bei einigen besteht die Zelleneinlagerung auf Blut des Säuglings, um dem Säugling später eine Forschungen mit „frischen" Stammzellen zu eröffnen. Andere dementgegen nehmen alleine Stammzellen aus der Haut, um diese im Notfall mit neusten Verfahren zu beeinflussen und diese für eine Forschungen bereitzustellen. Die Forschung erfährt Zuwachs und eröffnet ein gewaltiges Hoffnungspotential für Kranke, die sich darauf einlassen.
|