Der Handyakku
Artikel (Nr.1149) wurde am 30.04.2009 veröffentlicht
Eines der wichtigen Teile des Mobiltelefons ist der Akku. Dieser hat maßgeblichen Anteil an der Form und der Funktion des Handy. Deshalb verwundert es auch nicht, dass Mobiltelefone auch an der Leistungsfähigkeit des Akkus gemessen werden.
Die ersten Handyakku waren herkömmliche Bleiakkus. Der Nachteil dieser Akkus liegt in den großen Abmaßen und dem relativ hohem Gewicht. Die Akkulaufzeit war dennoch nicht merklich geringer, als mit heutigen Lithium-Ionen Akkus. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass die ersten Handys wesentlich weniger Funktionen hatten.
Moderne Handys verfügen über Kameras, MP3-Player und Internetfunktionen. Diese ganzen Techniken verbrauchen natürlich viel Energie. Ein alter Bleiakku in einem modernen Handy könnte die Anforderungen demnach nicht bewältigen.
Leider verlieren Akkus über die Nutzungsdauer merklich an Leistungsfähigkeit. Das Aufladen dauert länger und das Entladen geschieht schneller. Dieser Effekt kann durch eine richtige Behandlung minimiert, jedoch nicht eliminiert, werden. Ein Handyakku sollte demnach immer vollständig entladen und anschließend voll aufgeladen werden. Eine Aufladung mit halb vollem Akku, ist schädlich. Wer diesen Tipp befolgt, wird über die übliche Haltedauer von zwei Jahren nur einen geringen Leistungsverlust erhalten.
Sollte ein Akku nicht mehr richtig funktionieren, also die Nutzung des Handys merklich einschränken, so kann dieser Akku nachgekauft werden. Originalteile versprechen höchste Leistungsfähigkeit. Leider gibt es viele Billiganbieter, die entsprechende Akkus zum Bruchteil des Preises anbieten. Mit Blick auf die Leistungsfähigkeit, sind diese eher als mies zu bezeichnen. Oftmals werden auch Lithium-Ionen Akkus gegen günstige Bleiakkus ausgetauscht, dies ist gefährlich! Das Ladegerät für Lithium Ionen Akku kann zur Explosion des Bleiakkus führen. Ein Laden darf nur mit geeigneten Ladegeräten, welche für den jeweiligen Akkutyp ausgelegt sind, vollzogen werden.
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