Die Magendrehung
Artikel (Nr.1212) wurde am 20.11.2009 veröffentlicht
Eine Magendrehung ist der absolute Albtraum jedes Hundebesitzers.
Sie kann jeden Hund treffen, aber vor allem große Hunde sind besonders häufig davon betroffen.
Die Magendrehung ist ein absoluter Notfall, nur schnelle ärztliche Behandlung kann zur Heilung führen.
Bei der Magendrehung dreht sich der Magen einmal um die eigene Achse, Blutgefäße, sowie Magen und Speiseröhre werden dabei abgeschnürt.
Das Abschnüren der Magenöffnungen führt zum Aufgasen des Magens, der Hund sieht aufgebläht aus und bekommt einen harten
Bauch. Das Abschnüren der Blutgefäße führt schnell zum Kollaps.
Symptome
Typische Symptome der Magendrehung sind Unruhe, Speicheln, blasse Schleimhäute und starkes Hecheln. Versucht der Hund zu erbrechen, bleibt dies ohne Erfolg, auch Wasser kann nicht mehr aufgenommen werden.
Der Bauch bläht sich auf und wird hart.
Der Hund wirkt apathisch und wird schwächer.
Sollte sie diese Symptome einmal bei Ihrem Hund beobachten, müssen sie SOFORT einen Tierarzt aufsuchen.
Bei einer Magendrehung ist jede Minute entscheidend.
Wie kommt es zur Magendrehung?
Eine genaue Ursache ist bisher noch nicht bekannt, allerdings hat
man einige Risikofaktoren entdeckt, welche in vielen Fällen eine Magendrehung entstehen lassen.
- Aufnahme großer Futter -, und Wassermengen, dies führt zu einer deutlicheren Zunahme der Magengröße, als wenn 2-3 Mahlzeiten auf den Tag verteilt werden
- Schnelles, hastiges Fressen, oftmals mit Luftschlucken
- Sofortige Gabe von Wasser nach einer Mahlzeit mit Trockenfutter, dies führt zum Aufquellen des Futters im Magen des Hundes
- Bewegung (Toben) direkt nach einer Mahlzeit, eine Magendrehung kann somit auch ohne vorherige Aufgasung stattfinden
Vorbeugung
- Die Futtermenge sollte auf mindestens 2 Mahlzeiten am Tag verteilt werden.
- Wasser erst ca. 2 Stunden nach der Fütterung reichen.
- Trockenfutter vorher in Wasser quellen lassen
- Nach einer Mahlzeit sollte der Hund mindestens 1 Stunde Ruhe haben
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