Die Garage der Zukunft
Artikel (Nr.1223) wurde am 25.11.2009 veröffentlicht
Eine Tiefgarage ist eine wirklich großartige Erfindung. Zwar hat noch niemand dafür den Nobelpreis bekommen oder wird öffentlich verehrt, Tiefgaragen sind aber im öffentlichen Raum mittlerweile so verbreitet, dass man diese Idee einfach anerkennen muss. Schon auf den ersten Blick sind Tiefgaragen aus städtebaulicher Sicht eine vortreffliche Problemlösung bei chronischem Platzmangel in modernem Wohngebiet. Unter der Erde lässt es sich ohne merklichen Platzverbrauch in großem Stauraum Autos unterbringen, das ist praktisch und äußerst effektiv.
Wie beispielsweise bei der U-Bahn erscheint der Gedanke eines komplett unterirdischen Systems zum Bauen erst einmal absurd, dann aber einleuchtend und geradezu genial einfach. Architekten und Statiker finden hier natürlich eine ganz besondere Herausforderung, da ein unterirdischer Bau immer besonders schwierig ist. Im Prinzip ist es wie mit den Stollen in klassischen Bergwerken: Alles muss absolut sicher konstruiert werden, es müssen Probleme wie die Belüftung und einfache Zugänge gelöst werden und der Platz in der Tiefgarage muss optimal ausgenutzt werden, um unnötige zusätzliche Kosten beim Bau und bei der Erhaltung zu vermeiden – worunter wieder der Komfort und die Sicherheit für die Nutzer nicht leiden dürfen.
Jede Tiefgarage ist also eine besondere Aufgabe für die Bau-Firma, dabei können dann auch besonders ehrgeizige zukunftsweisende Projekte für ganz neuartige und hochmoderne Tiefgaragen herauskommen. Der Kunde kann für eine gute Tiefgarage natürlich nur dankbar sein. Meist zahlt man nichts, wenn man beispielsweise während einem Einkauf oder einem Kinobesuch dort parkt oder man kann für relativ wenig Geld gut und sicher stehen. Äußere Einflusse beeinflussen das Auto in der Tiefgarage nicht, man steht warm und gemütlich.
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