Erneuerbare und regenerative Energie
Artikel (Nr.1271) wurde am 22.01.2010 veröffentlicht
Bei den erneuerbaren Energien, welche auch als regenerative Energie bezeichnet werden, handelt es sich um eine nachhaltige Energiequelle. Die Nachhaltigkeit ist ein ganz wesentlicher Faktor, weil die fossilen Energieträger und Kernbrennstoffe irgendwann mal alle sein werden. Sprich bei jeder Entnahme eines fossilen Brennstoffes vermindert sich das Vorkommen auf der Erde, was bei der erneuerbaren Energie nicht der Fall ist. Die zur Zeit nutzbaren alternativen Energieformen sind die Erdwärme im Erdkern, die Erdrotation durch Entstehung der Gezeiten und die Strahlung der Sonne. Allein die Sonne produziert täglich mehr als das Zehntausendfache was auf der Welt derzeit überhaupt benötigt wird. Die Faktoren Erdwärme und Gezeitenkräfte spielen gegenüber der Sonne zwar noch einen niedrigen Stellenwert, sind aber dennoch ein nicht zu unterschätzender Beitrag für die Erhaltung der Umwelt.
Die europäische Union gab im April 2009 eine neue Richtlinie bekannt, welche die Bereiche Verkehr, Strom, Wärme und Kälte fördert. Dadurch sollen bis im Jahre 2020 ca. 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der EU durch erneuerbare Energien ersetzt sein. Die internationale Energieagentur geht sogar davon aus, dass bis zum Jahr 2030 ca. 25 Prozent des weltweiten Energieaufkommens durch regenerative Energie abdeckt wird.
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