Gefährliches Bauchfett und effektive Mittel dagegen...
Artikel (Nr.1364) wurde am 15.03.2010 veröffentlicht
Warum ist Bauch- und Hüftspeck so gefährlich und was kann man dagegen tun?
Das hartnäckige Fett an Oberschenkeln, Hüften oder Po sitzt vor allem unter der Haut. Das Bauchfett jedoch hauptsächlich im
Bauch, d. h. es umgibt die Organe. Genau das macht es so gefährlich.
Zudem hat dieses Fett eine höhere Stoffwechselaktivität, es produziert permanent Hormone und Giftstoffe, die Blutdruck, Blutzucker sowie die
Blutfettwerte erhöhen. Alles das zusammen erhöht also das Risiko für Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Thrombose. Erwiesen ist
ausserdem, dass Menschen mit übermässigem Bauchfett häufiger an Alzheimer und Krebs erkranken.
Beachten Sie folgende Grundregel: Bei Frauen sollte der Bauchumfang 88 Zentimeter nicht übersteigen. Bei Männern liegt diese Obergrenze bei
102 Zentimeter. Messen Sie Ihrem Bauchumfang am besten noch vor dem Frühstück, legen Sie dabei das Maßband auf Nabelhöhe an und
nehmen Sie eine natürliche Körperhaltung ein.
Leider ist es nicht unbedingt einfach das Bauchfett
wegzutrainieren. Erfolgreich können Sie hier nur sein ,indem Sie Ihr Gewicht reduzieren. Stellen Sie Ihre Ernährung um und integrieren Sie
tägliche Bewegung und Sport in Ihren Tagesablauf. Zu empfehlen sind wöchentlich etwa drei Stunden Ausdauersport (z. B. Radfahren, Wandern,
Joggen oder Walken). Mit Bauchmuskeltraining reduzieren Sie das gefährliche Bauchfett gezielt.
Essen Sie viel Obst und Gemüse und verzichten Sie unbedingt auf schnell verdauliche Kohlenhydrate wie Haushaltszucker oder
Weißmehlprodukte.
Hinzu kommt der Faktor Stress: Da Stress die schnelle Anhäufung von Bauchfett fördert, sollten Sie Stress vermeiden
und Entspannungsübungen
durchführen (z. B. mit Yoga, autogenem Training o.ä.).
Das fiese Bauchfett lässt sich übrigens nicht absaugen, da es sich zwischen den Organen im Bauchraum anlagert. Wohl oder übel
müssen Sie den natürlichen Weg gehen um das Bauchfett erfolgreich loswerden zu können.
Enrico Mertin
|