Was einen Naturpark auszeichnet
Artikel (Nr.1381) wurde am 19.03.2010 veröffentlicht
In einem Naturpark seine Freizeit zu verbringen ist wunderschön. Egal ob beim Wandern, Fahrrad- oder Mountainbikefahren, es ist Erholung für Körper und Seele. Aber was ist das Besondere an einem Naturpark? Nun, zunächst einmal sind Naturparks, oder Naturparke, wie sie neuerdings genannt werden, keine künstlich hochgezogenen Gärten. Es wird einem kein englischer Rasen begegnen, genauso wenig wie eine hochgezüchtete Rosenhecke. Naturparks sind weitestgehend Natur belassen. Es sind Kulturlandschaften mit ganz besonderem Charme. Je nach Landesregion gestalten sie sich ganz unterschiedlich.
So gibt es in flachen Regionen öfter Wasserlandschaften inmitten einer Feldflur. Ackerhohlformen, sogenannte Sölle, in denen sich viele kleine Seen bilden, die aus der Luft betrachtet wie eine Perlenkette aussehen, da sie so schön aneinander aufgereiht sind. Besonders im Sommer bieten sich derartige Naturparks an, da auch Badeseen darinnen zu finden sind und nicht selten Kanufahrten geboten werden. In solchen Naturparks kann man die verschiedensten Wassertiere beobachten. Oft sogar Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind, und denen die unberührte Landschaft eines Naturparks Zuflucht bietet.
So auch z.B. im Bayerischen Wald. In der bergigen und äußerst waldreichen Umgebung finden hier zahlreiche Tier- und Pflanzenarten letzte Rückzugsgebiete. So leben hier z. B. noch Luchs, Auerhuhn, Fischotter und Flussperlmuschel. Manch jemand, der im Bayerischen Wald gewandert ist, kam sich wie im Urwald vor. Und auch der Faszination der zahlreichen Hochmoore können sich viele Besucher nicht entziehen.
Fazit: Naturparks sind für echte Naturburschen gedacht. Oder Menschen, die der Hektik und dem Mief der Stadt einmal entfliehen wollen. Ganz im Sinne von „zurück zur Natur“ kann man Mutter Erde hautnah erleben.
Hier eine kleine Auswahl der schönsten Naturparks von Deutschland und Österreich
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