Kleiner Hoffnungs-Schimmer für den Hummer
Artikel (Nr.1396) wurde am 24.03.2010 veröffentlicht
Montag, 22. März 2010
Kleiner Hoffnungschimmer für Hummer!
Nachdem General Motors lange Zeit keinen Käufer für die Marke Hummer gefunden hat, sollten die Werke geschlossen werden und die Marke sollte aus dem Portfolio von
General Motors gestrichen werden.
Doch zumindest für einen kurzen Zeitraum wird ein Werk in den USA, genauer gesagt in Louisiana, wieder voll in Betrieb genommen, um einen Großauftrag zu
bearbeiten, den General Motors erst vor kurzem bekommen hat.
Insgesamt 849 neue Hummer wurder von einer bisher unbekannten Firma geordert, wobei es sich um die Hummer H3 und Hummer H3T handelt, die von der Firma bestellt worden
sind. Für General Motors war der Auftrag finanziell gesehen so lukrativ, dass man extra wieder ein Werk geöffnet hat.
Insgesamt einen Monat lang wird an den 849 geforderten Modellen gearbeitet, was einen Aufschub für GM bedeutet, und somit 1 Monat länger Zeit bringt, doch noch
einen Käufer zu finden.
Bisheriger Favorit war der chinesische Hersteller Tengzhong, der aber nach langen und zähen Verhandlungen Abstand vom Kauf genommen hat und damit quasi das Aus
für Hummer besiegelte. Durch den neuen Auftrag hat GM zwar noch ein wenig Zeit bekommen, Hummer zu verkaufen, was sich dennoch schwierig gestalten dürfte.
Ob General Motors durch den Großauftrag für Hummer noch einmal genug Zeit bekommt, doch noch einen Käufer für die bekannte SUV Marke zu finden, das
steht noch in den Sternen. Dennoch könnte der Auftrag ein Signal an potentielle Käufer sein, der zeigt, dass Hummer noch lange nicht am Ende ist sondern auch
in Zukunft viele Abnehmer finden kann. Vielleicht überlegt es sich GM nochmal und lässt die Marke doch nicht sterben.
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