Thematik Wasserbetten
Artikel (Nr.143) wurde am 06.02.2007 veröffentlicht
Wer sich mit Wasserbetten auskennt oder sich mit der Thematik beschäftigt, der wird festgestellt haben, dass sich der Markt in letzter Zeit sehr stark verändert hat. Während die meisten Wasserbetthersteller früher fast ausschließlich Hardside Wasserbetten verkauft haben, so werden heutzutage fast nur noch Softside Wasserbetten angeboten. Denn gegenüber den früheren Hardside Modellen bringen diese gleich mehrere Vorteile mit sich. Welche Vorteile das im Einzelnen sind wird im Folgenden beschrieben.
Der Unterschied zwischen einem Softside und einem Hardside Wasserbett besteht darin, dass das Softside Wasserbett im Endeffekt lediglich eine spezielle Matratze mit Wasserkern - die so genannte Softside Matratze - sowie eine Wasserbettheizung umfasst. Während beim Hardside Wasserbett der Wasserkern vom Bettrahmen stabilisiert beziehungsweise sogar geformt wird, so ist in der Softside Matratze ein Rahmen enthalten, welcher diese Aufgabe übernimmt. Somit gestaltet sich der Aufbau des Bettes deutlich einfacher, was auch dann einen großen Vorteil darstellt, wenn man das Bett an einer anderen Stelle aufbauen möchte.
Des Weiteren konnten die Hersteller die Wassermenge in den Kernen reduzieren, so dass die Matratzen nicht mehr so lange aufgeheizt beziehungsweise vorgeheizt werden müssen. Dieser Effekt wird noch dadurch verstärkt, dass die Matratzen über eine gute Schaumstoffisolierung verfügen. Inzwischen gibt es sogar Softsidematratzen, die man überhaupt nicht mehr vorheizen muss, weil es dem Körper aus eigener Kraft gelingt die Matratze auf die richtige Temperatur zu bringen.
Zwar sind Softside Matratzen deshalb auch meistens etwas teurer, aber der Aufpreis sollte es einem Wert sein. Die Vorteile sprechend letztendlich für sich und durch den Kostenvorteil bei den Stromkosten für die Wasserbettheizung holt man sich den Aufpreis sogar wieder herein.
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