Wann man einen Hundesitter braucht
Artikel (Nr.1436) wurde am 07.04.2010 veröffentlicht
Viele Hundehalter stellen sich die Frage, ob sie einen Hundesitter für ihren Liebling beauftragen sollten. Braucht der Hund überhaupt ein Hundesitting? Wozu soll das gut sein und lohnt es sich auch nur für ein paar Stunden jemanden mit der Hundebetreuung zu bemühen?
Die Antworten auf diese Fragen können unterschiedlich ausfallen. Wenn ein Hund z.B. von Welpe an behutsam und in Teilschritten gelernt hat allein zu bleiben, wird dieser es recht gut verkraften einige Stunden ohne Herrchen und Frauchen auszukommen. Immer vorausgesetzt, dass der Hund zuvor seine Geschäfte erledigen konnte und genügend körperliche wie geistige Beschäftigung hatte. Dann ist der Hund ausgelastet und wird die nächsten Stunden schlafen bzw. ruhen.
Allerdings sollte man daran denken, dass Hunde Rudeltiere sind, die normaler Weise nie allein wären. Daher empfiehlt es sich die Stunden des Alleinseins nicht länger als 4-6 Stunden einzuplanen. Nicht nur, dass der Hund sein Gassi machen muss, sondern dann hat der Hund auch ausgeschlafen und er braucht Ansprache, Kontakt etc. Wenn man also weiß, dass es diese Zeit überschreitet, dann wäre ein Hundesitter ideal. In einer Hundetagesstätte hat der Hund den ganzen Tag lang Gesellschaft, geht seinen Geschäften nach, bekommt die nötige Aufmerksamkeit. Herrchen und Frauchen können also ohne schlechtes Gewissen ihrer Arbeit nachgehen und brauchen nicht nach Hause hetzen.
Dann gibt es auch Hunde, die nicht gelernt haben allein zu sein oder/und Verlassensängste haben, weil sie evtl. schon einmal ihr zu Hause verloren haben. Solche Hunde können nicht einmal eine halbe Stunde allein bleiben, ohne zu Kläffen, zu Jaulen oder Sachen zu zerstören. Aber es gibt auch die stillen Leidenden. Diese Hunde sind am schlimmsten dran. Denn sie lassen ihren Frust nicht heraus. Diese Hunde sind im Dauerstress und meistens merken die Hundehalter dies nicht einmal. Für solche Hunde ist das Hundesitting ein Muss!
Es gibt verschiedene Varianten des Hundesittings: große Gruppen mit allen Rassen, Gruppen mit entweder nur großen, nur mittelgroßen oder kleinen Hunden. Manche Hundesitter nehmen auch nur ein oder zwei Hunde auf. Die ganz großen Gruppen sind nicht sehr empfehlenswert. Sie sind nicht mehr überschaubar und für den Hundesitter schlecht zu kontrollieren. Eine Gruppe mit bis zu 6 Tieren ist da schon angebrachter. Man sollte sich nicht von den US-Filmchen täuschen lassen: 10 oder 20 Hunde sind für eine Person definitiv zu viel...!
Als Beispiel hier ein Hundesitting für kleine Hunde
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