Wander Rucksack – Tragekomfort an erster Stelle
Artikel (Nr.1499) wurde am 21.04.2010 veröffentlicht
Wer sich auf eine Reise begibt, führt meist auch Gepäckstücke mit sich. In der Regel handelt es sich dabei um Taschen und Koffer. Bei einer Wanderung, speziell bei einem Wanderurlaub, der mehrere Tage lang dauern kann, ist man auf einen Wander Rucksack angewiesen, Koffer und Taschen sind hier fehl am Platz. Als wichtigstes Kriterium für dieses Gepäckstück gilt eindeutig der Tragekomfort, der auch mögliche Schmerzen oder Verletzungen verhindert. Erst dann sollte man auf Dinge wie Seitentaschen, oder auf Funktionen wie „wasserdicht“ achten.
Wer sich nun einen Wander Rucksack besorgen möchte, muss zuerst eine passende Größe finden. Hierbei lohnt es sich, diese Probe zu tragen, am besten mit voller Beladung. Man sollte sich nicht scheuen, einen Verkäufer darum zu bitten. Nur so kann man feststellen, ob die Rückenlänge passt und ob der Hüftgurt auch wirklich über die Hüfte führt. Der Hüftgurt ist hier mitunter das entscheidende Kriterium, da dieser die Hauptlast des Rucksacks trägt. In weiterer Folge kann man die Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten der Schultergurte und des Brustgurtes überprüfen. Diese sollten den Wander Rucksack samt Beladung am Körper fixieren, ohne dabei „ein zu schneiden“ oder zu scheuern. Sollte dieser dennoch hin und her wackeln und nach hinten weg stehen, müssen sie ein anderes Modell probieren. Ansonsten werden Rückenschmerzen folgen.
Wenn diese Dinge geklärt sind, vor allem die Größe, lohnt es sich einen Blich auf andere Funktionen zu werfen. Der Stauraum sollte Platz für Ersatzkleidung, Schuhe und Nahrungsmittel bieten, abgetrennte Fächer sind hier von Vorteil. Gesonderte Seitentaschen für Wertgegenstände sind auch zu präferieren. Zudem wäre es nötig, dass die Nähte sauber verarbeitet sind und somit der Wander Rucksack auch wirklich wasserdicht und scheuer fest ist. Sollte ein abnehmbarer Regenschutz integriert sein, umso besser.
Der am besten angepasste Wander Rucksack ist aber überflüssig, wenn man diesen falsch belädt: Die schweren Gegenstände müssen nahe am Körper und eher oben platziert werden, während man das leichte Gepäck nach unten und nach hinten verlagern sollte.
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