E-Gitarre
Artikel (Nr.15) wurde am 27.08.2006 veröffentlicht
Die E-Gitarre oder auch elektrische Gitarre genannt besitzt, anders als eine akustische Gitarre, in ihrer ursprünglichen Form keinen Resonanzkörper, sondern einen oder mehrere Tonabnehmer mit dessen Hilfe die Schwingungen der Saite aufgenommen werden und durch einen Verstärker in Klänge mit fast unbeschränkter Lautstärke umgewandelt werden können. Die E-Gitarre ist durch die Musikrichtung des Jazz entstanden und war ursprünglich nur dazu gedacht, die Lautstärke der akustischen Gitarre zu erhöhen, da im Zusammenspiel mit der wesentlich lauteren Trompete und dem Klavier die akustische Gitarre eher untergegangen ist. Dank dieser eher zufälligen Entwicklung konnten erstmals Gitarren ohne Resonanzkörper hergestellt werden. Durch die Wahl verschiedener Materialien für den massiven Korpus der E-Gitarre, wie z.B. verschiedene Holzarten, konnten komplett neue Klänge erzeugt werden, welche die E-Gitarre auf den uns heutigen Rang als Begleit- aber auch Soloinstrument geführt haben. Natürlich haben sich in der Zeit eine Vielzahl an Variationen aus akustischer Gitarre und E-Gitarre gebildet, wobei jede einen unterschiedlichen Klang oder Sound besitzt. Eine E-Gitarre ist aufgrund der unterschiedlichen Bauteile, der schwierigen Verarbeitung und der Haltbarkeit unterschiedlich teuer. Es gibt Marken, die bereits ab einigen 100 Euro ein spielbares Einsteiger-Instrument anbieten. Bei anderen Marken bekommt man dafür noch nicht einmal das Zubehör. Für den Einstieg in das E-Gitarre-Spielen ist eine Gitarre mit kleinem Preis aber absolut ausreichend. Deshalb ist es heutzutage auch möglich die E-Gitarre in fast jeder möglichen Musikrichtung einzusetzen.
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