Kompaktanlagen allgemein
Artikel (Nr.1533) wurde am 04.05.2010 veröffentlicht
Die großen Konzerne entwickeln mittlerweile Kompaktanlagen in allen möglichen Formen, Größen und mit verschiedenen Funktionen für jeden Geschmack und Bedarf. Jede Anlage verfügt über einen CD-Player mit MP3-Wiedergabe als Grundausstattung. Da aber das Medium CD immer weniger von Heimanwendern für Musik benutzt wird, rüsten auch die Hersteller dementsprechend auf. So werden Kompaktanlagen mit USB-Anschlüssen, Card-Readern und sogar einem Ethernet und Wi-Fi-Port ausgerüstet. Dies erlaubt dem Anwender externe Festplatten über USB anzuschließen oder seine Musiksammlung vom PC zur Anlage zu streamen.
Die Vorläufer der Kompaktanlage, die Musiktruhe, entstand in den 50er Jahren. Die Musiktruhe beinhaltete einen Plattenspieler, Radio und sogar einen Fernsehempfänger. Damals wurde der tun, im Gegensatz zu heute, monoton und nicht stereo wiedergegeben. Die ersten Stereo-Schallplatten und kompatiblen Geräte kamen erst im Jahr 1958 auf den Markt. Die Kompaktanlagen, wie wir sie heute kennen, wurden erst in den 60er und 70er Jahren entwickelt.
Eine Stereoanlage besteht aus den drei Hauptteilen: Quellen-, Verstärker- und Lautsprecherkomponente. Die Quellenkomponente liest das analoge oder digitale Tonsignal aus während die Verstärkerkomponente das analoge Signal verstärkt. Anschließend wandelt die Lautsprecherkomponente das elektrische Signal in Schall um.
Eine Stereoanlage wird in mehreren Kategorien unterteilt: Neben der Kompaktanlage gibt es auch Hi-Fi-Anlagen. Dank der der kompakten Form können Kompaktanlagen meistens in Schränken und auf engem Raum untergebracht werden. Deshalb sind sie auch besonders in Kinderzimmern und bei Jugendlichen beliebt. JVC, Sony, Panasonic, Philips, Sharp, Denon und Yamaha gehören zu den bekanntesten Herstellern, die Kompaktanlagen für jedes Budget herstellen. Kleine Kompaktanlagen ohne außergewöhnliche Funktionen kosten zwischen 30 und 80 Euro. Eine derartige Anlage ist besonders gut für Küchen oder Kinderzimmer geeignet. Darüberhinaus gibt es auch Kompaktanlagen, die weit über 100 Euro kosten und USB-Anschlüsse, W-LAN und andere Funktionen bieten.
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