Tattoo und Körperkult
Artikel (Nr.1573) wurde am 12.05.2010 veröffentlicht
Tattoofan ist eine Homepage, die sich bemüht, über das Thema Tattoo, Piercing und Körperkult zu informieren, aufzuklären und die Geschichte des Tätowierens und Piercens den Leuten näher zu bringen. Früher wurden in Deutschland tätowierte Mitmenschen leider oft als "Knastis" oder Seefahrer beschrieben. In Gefängnissen, wo die Insassen, die ein Talent besitzen, etwas in die Haut zu stechen, sich ein kleines Zubrot dazuverdienen. Früher, wie heute ist es verboten, im Gefängnis zu tätowieren. Werden die Insassen dabei erwischt, werden Strafen verhängt. Auf dieser Seite seht ihr ein paar Bedeutungen, was in Gefängnissen früher wie heute oft gestochen wird. Unterschiede gibt es da von Land zu Land. In Russland werden "Knasttattoos" anders gedeutet, als in Deutschland. In Deutschland wird das einst sehr beliebte Spinnennetz am Ellenbogen gerne der "rechten Szene" zugesprochen. In russischen Gefängnissen hat es widerum eine ganz andere Bedeutung.
Wer läßt sich alles tätowieren? Es sind im Jahre 2010 alle vorstellbaren Menschen, die sich der Kunst verbunden fühlen, oder einfach mit der "Mode" gehen. Mittlerweile sagen viele, das das Tätowieren eine Modeerscheinung sei. Das sehe ich persönlich anders. Sicherlich gibt es Mitmenschen, die sich sagen, ich möchte im Sommer am Strand einen schönen gestochen Körper, Körperstelle den Leuten zeigen und mich damit "brüsten". Aber in mindestens 85% sehe ich die Liebe und Überzeugung zur Körperkunst. Man kann mit einem Tattoo wunderbar Gefühle und Emotionen ausdrücken. Da gibt es den Bänker, der sein Kind über alles liebt und sich deshalb ein Portrait seines Liebsten auf die Brust stechen läßt. Da gibt es den verrückten Fussballfan, der "seinem Verein" ewige Treue schwört und das mit einem Tattoo vom Vereinslogo darstellt. Ebenso ist es bei Stars und Sternchen.
Man sollte aber immer daran denken und sich vor Augen halten, das es sich bei Tattoos um "ewige" Kunst handelt. Es gibt sicherlich Methoden, das Tattoo wieder von der Haut verschwinden zu lassen, aber es ist kein Gemälde, was man nach nichtgefallen einfach wieder abhängen kann.
Die Wahl des richtigen Tätowieres spielt ebenso eine sehr wichtige Rolle, wie die Wahl der Körperstelle. Man sollte sich immer dessen bewusst sein, das man in einigen "Schichten" mit einem Tattoo oder auch Piericng an offenen Körperstellen nicht so gerne gesehen wird. Ein Piercing ist sicherlich wieder schnell entfernt, aber wie gesagt ist das Tattoo eine "Körperverletzung" und geht unter die Haut. Ich kann mir nicht vorstellen, das ein junger Mann, eine junge Frau sich in der Jugend den Körper zustechen läßt (sichtbare Stellen wie Hände und Gesicht) und als Berufswunsch Richter wählt. Da könnte man schnell Aufgrund des Äüßeren abgelehnt werden. Ich werde diesen Text demnächst sehr gerne erweitern und meine Meinungen rund um den Körperkult fortsetzen.
Gruß, Tattoofan
Weitere Infos zu Tattoo und Piercing
|