Lenas Song Contest, eine neue Dimension
Artikel (Nr.1631) wurde am 30.05.2010 veröffentlicht
Aus dem Staunen kam man gar nicht wieder heraus. Wenn der Contest der vergangenen Jahre immer etwas antiquarisch anmutete, so war er dieses Mal ein Fest für alle Sinne.
Eine gigantische Lasershow sorgte für wunderbare Bilder vor dem Auftritt der einzelnen Künstler. Die Interpreten lieferte tolle Leistungen ab, so dass es bis zur Wertung offen blieb, wer denn nun der Favorit sei und wer die Top 10 belegen wird.
Eigentlich waren von den 25 Titeln lediglich drei, die so gar nicht in den Rahmen passen wollten. Vielmehr zeigten sie die Analogie zu den nervenden Wichtigtuerliedchen vergangener Contests. Man staunt, dass Israel mit seinem Song den Platz 14 erreichen konnte. Die Beiträge aus Israel und Weisrussland konnten gut genutzt werden, um schnell dem nachzukommen, was eben nötig ist, oder sich ein Glas Wein einzuschenken. Auch der Boygroupbeitrag der Engländer war so gar nicht prickelnd, wie das Ergebnis beweist.
Große Klasse, jedoch unterbewertet, war der Beitrag von Milan Stankovic aus Serbien, ebenso wie der Auftritt von Olia Tira aus Moldawien.
Dann kam lovely Lena. Ein toller Auftritt, auch wenn sie stimmlich nicht so überzeugend war, wirkte ihr schnodderige, coole und frische Performance so toll, dass man sicher sein konnte; sie schafft es in die Top 5.
Endlich begann die Auswertung. Nadia Hasnaoui, eine wunderschöne Lady mit Stil, plauderte niveauvoll mit den Moderatoren aus ganz Europa. Mit Charme und Humor überging sie den mannigfaltigen Versuchen der Moderatoren aus anderen Ländern, sich im Norwegischen zu versuchen. Lustig war es allemal und Nadia Hasnaoui ein Augenschmaus.
Das Ergebnis zeigte auf wunderbare Weise, dass Lena den größten Teil Europas mit ihrer Art überzeugen und verbinden konnte.
Eine wahrhaft würdige Botschafterin europäischer Interessen.
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