Weiden richtig einzäunen - Schäden in Millionenhöhe vermeiden
Artikel (Nr.1641) wurde am 31.05.2010 veröffentlicht
Leider wissen auch heute noch viele Pferdehalter oder Eigentümer von Pensionsställen nicht, dass Stacheldraht sich nicht eignet, um Pferdeweiden einzuzäunen. Das Risiko, dass sich Pferde daran verletzen ist absolut nicht zu unterschätzen. Viele Halter und Pferdepensionsgeber zögern mit einer Umrüstung, da sie die Kosten eines neuen Zaunsystems scheuen. Sie sagen sich „weshalb sollte ich jetzt in ein neues Zaunsystem investieren, wenn das Material, mit dem ich bisher gearbeitet habe noch vollkommen in Ordnung ist? Außerdem ist bislang nie irgend etwas passiert.“
Die Verletzungen, die die Tiere sich bei starren Drahteinzäunungen und Stacheldraht zuziehen können, sind keine Kleinigkeit. Wer sein Tier nicht diesen Gefahren aussetzen möchte, der sollte die Weiden und Koppeln auf denen sein Pferd untergebracht ist genau prüfen. Wer sein Tier in einem Pensionsstall untergebracht hat, der zahlt ja schließlich auch dafür, dass es dem Pferd gut geht und es ihm an nichts mangelt. Die Sicherheit darf hier natürlich nicht fehlen. Schließlich sind die Tierarztkosten, die Kosten von Klinikaufenthalten und auch Flurschäden eine wesentlich höhere finanzielle Belastung, als die Investition in eine geeignete Neueinzäunung. Jedoch kann man sich im Falle eines Falles auch vor den Risiken der Schäden schützen. Neben der Pferdehaftpflichtversicherungen werden auch verschiedene Krankenversicherungen für Pferde angeboten. Diese schützen vor den Kosten von ambulanten und stationären Behandlungen der Tiere. Auch Operationen sind in der Pferdekrankenversicherung abgesichert.
|