Die 10 Besten Wildlife-Ziele der Welt
Artikel (Nr.1659) wurde am 04.06.2010 veröffentlicht
Schnappen Sie sich Fotoapparat und Fernglas und werden Sie zum Wildlife-Abenteurer – zum Beispiel an einem der folgenden Orte:
Khao-Sok-Nationalpark, Thailand
Der 1980 gegründete Khao-Sok-Nationalpark ist eines der größten Schutzgebiete für Wildtiere in Südthailand. Am besten erkundet man die beeindruckende Flora und Fauna per Kanu. Der Regenwald hier ist einer der ältesten der Welt, mehrere Millionen Jahre älter als die Regenwälder in Südamerika. Zahlreiche Tierarten leben hier wild: Elefanten, Bären, Leoparden und Tiger.
Madikwe-Wild-Reservat, Südafrika
In diesem 75.000 Hektar großen Reservat gibt es zahlreich private Lodges für jeden Geschmack – das Thakadu River Camp zum Beispiel bietet seinen Gästen eigene Aussichtsterrassen, die Royal Madikwe Luxury Game Lodge eignet sich perfekt für alle, die es extravagant lieben. Seit 1991 sind im Reservat mehr als 8000 Tiere ausgewildert worden, Safari-Fans sollten also einige der insgesamt 66 hiesigen Säugetier- und 300 Vogelarten zu sehen bekommen. Flüge nach Südafrika buchen Sie am besten ins drei Autostunden entfernte Johannesburg.
Croajingolong Nationalpark, Australien
Die UN hat diesen gigantischen 875 Quadratkilometer großen Park als Welt-Biosphären-Schutzgebiet ausgezeichnet, nicht zuletzt wegen seiner unberührten Strände, Meeresausläufer, Flüsse und Eukalyptuswälder. Besucher können sich hier auf Koalas, Kängurus und 306 Vogelarten freuen – und damit auf ein Drittel aller australischen Vogelarten. Unterkünfte gibt es für alle Preisklassen, vom Campingplatz bis zum luxuriösen Gypsy Point Lakeside Resort im Herzen des Nationalparks, das zwar ein wenig teurer ist, doch spätestens, wenn Sie hier einen Sonnenuntergangs-Cocktail am Ufer des Mallacoota-Flusslaufs schlürfen, vergessen Sie alle Strapazen der Flüge nach Australien im Handumdrehen.
Tauchexkursion, Rotes Meer, Ägypten
Obwohl das Rote Meer inzwischen bei Sport- und Hobbytauchern gleichermaßen beliebt ist, kann man auch hier noch abgeschiedene Stellen für einzigartige Unterwasser-Erlebnisse finden. Dazu sollten Sie sich eins der Ziele aussuchen, die fernab der Touristenorte liegen und obendrein nur erreichbar sind, wenn man seinen Urlaub auf einem Boot statt im Hotel verbringt. Mahlzeiten und Tauchgänge sind gewöhnlich im Preis enthalten, erfahrene Tauchlehrer begleiten die Trips. Zustand und Standard der Boote klaffen zum Teil weit auseinander, informieren Sie sich also vor ihrer Reise gut über die Anbieter.
Safari zu Pferde, Yellowstone Nationalpark, USA
Die 9000 Quadratkilometer Yellowstone-Fläche lassen sich am besten auf dem Rücken eines Pferdes erkunden. Zahlreiche Veranstalter bieten Reitexkursionen an. Auf diese Weise entdecken Sie Gebiete des Parks, die noch kein Tourist vor Ihnen gesehen hat, so dass Sie sich fast schon als Teil dieser atemberaubenden Landschaft fühlen. Viele verschiedene Säugetierarten leben im Yellowstone, darunter auch Bisons, Grizzly- und Schwarzbären, Elche, Berglöwen, Luchse und derzeit sogar zwölf Wolfsrudel!
Gorillas Safari, Ruanda
Nach Jahren der Wilderei stehen Gorillas in Ruanda jetzt unter Naturschutz. Irgendjemand hat erkannt, dass sie lebendig mehr Geld wert sind als tot – entsprechend kostspielig fällt eine Gorilla-Safari aus. Wer hier mitmachen möchte, sollte körperlich wirklich fit sein – und gewillt, sich durch dichtes Dschungelgestrüpp zu schlagen. Frühbuchen lohnt sich, nur 56 Teilnehmer pro Tag sind erlaubt. In Gruppen zu acht Personen kann man dafür eine Stunde mit einer von sieben Gorilla-Familien verbringen.
Killerwal-Beobachtungen, Kanada
Vor der kanadischen Küste bei Vancouver kann man eine ganze Reihe von Meeressäugetieren beobachten, darunter auch Killerwale. Zwischen April und August ziehen schätzungsweise 80 Orkas in die Gewässer vor Vancouver, so dass die Chance, eine Orka-Herde zu Gesicht zu bekommen bei starken 90 Prozent liegt. Die drei- bis fünfstündigen Bootsausflüge begleiten Experten; manche Anbieter bieten sogar an, dass man einen Ausflug so oft wiederholen kann, bis man tatsächlich Wale zu Gesicht bekommt.
Masai Mara Game Reservat, Kenia
Wer wär schon gern ein Gnu? Ein Leben lang auf der Reise, ständig auf der Hut vor hungrigen Löwen... dennoch: Die jährliche Gnu-Wanderung zwischen dem Serengeti- and Masai-Mara-Wildpark ist eins der großen Spektakel der Natur. Rund 1,4 Millionen Tiere nehmen daran teil. Der schokobraune Mara-Fluss stellt auf dieser Reise die letzte Hürde da, die die Gnus gewöhnlich im Juli und August zu nehmen haben. Und wenn das Wasser flach ist, schaffen’s die meisten. Wenn nicht: Dann haben vor allem die Krokodile Spaß, die ebenfalls in dem Fluss zu Hause sind.
Bären-Abenteuer, Kanada / Churchill, Alaska, USA
Bärenfreunde werden diese Tour lieben: Schwarze und weiße Bären kann man hier auf demselben Tour sehen. Nach einem Aufenthalt in Churchill, von wo aus man die Wanderung der Eisbären beobachten kann, geht’s weiter in den Riding Mountain Nationalpark; hier gibt’s neben Meister Petz auch Elche, Hirsche und Bisons. Geführt werden die Touren von Naturexperten, akute Beutegefahr besteht also nicht!
La Boucle du Baoulé, Mali
Auf 800.000 Hektar erstreckt sich im Westen Afrikas bis an die mauretanische Grenze dieses gigantische Naturschutzgebiet. Verschiedene ökosysteme finden Naturliebhaber hier auf einem Fleck: Galeriewälder, Palmenhaine, Bambuswälder und prächtige Seen. Und auf die Wildtier-Beobachtung können Sie sich schon während Ihrer Flüge nach Bamako freuen: Hier leben die schönsten afrikanischen Antilopenarten, Giraffenherden, Affenkolonien und auch Warzenschweinherden haben hier Unterschlupf gefunden.
Als wahrer Reiseauthor, gibt es für Konrad nichts Schöneres als um die Welt zu Reisen und neue Orte zu erkunden...
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