Nordschleifen Crash bei Nürburgring Rekordversuch
Artikel (Nr.1693) wurde am 14.06.2010 veröffentlicht
Der Nürburgring – insbesondere die Nordschleife – stellt für Motorsportler eine große Herausforderung dar.
Man erinnere sich nur an den spektakulären Crash des österreichischen Formel 1- Rennfahrers Niki Lauda. Er überlebte seinen Unfall schwer
verletzt und mit bleibenden Schäden. Noch heute zeugen seine schweren Brandverletzungen im Gesicht von diesem schrecklichen Ereignis
Wie kaum ein anderer ist der Nürburgring als extrem gefährlicher Rennkurs bekannt, der immer wieder seine Opfer fordert. Einer der riskantesten
Streckenabschnitte ist die berüchtigte Nordschleife.
Niki Laudas Rundenrekord am Nürburgring wird mit unter 7 Minuten überliefert. Dieser Zeit wollte sich der Autorennfahrer Toto Wolff nähern.
Auch er stammt aus Österreich. Für seinen Rekordversuch war er extra aus Wien nach Deutschland angereist.
Obwohl Toto Wolff die ersten Runden am Nürburgring unbeschadet überstanden hatte, erlebte er den Albtraum eines jeden Rennfahrers. In der
Nordschleife crashte sein Wagen mit mehr als 260 km/h. Kaum zu glauben -
aber Toto Wolff kann seinen Wagen nach diesem Aufprall unverletzt verlassen. Bei dieser Geschwindigkeit grenzt diese Tatsache an ein Wunder.
Danach erinnert er sich an Niki Laudas Worte. Er hatte Toto Wolffs Wagnis ein großes Himmelfahrtskommando genannt. Wie kein anderer kennt er ja aus
leidvoller Erfahrung die Tücken des Nürburgrings. Zum Glück hatte er mit seiner Einschätzung nicht ganz recht - Toto Wolff konnte die
Nordschleife nach seinem Rekordversuch unversehrt verlassen.
|