Wenn der Vierbeiner operiert werden muss...
Artikel (Nr.1694) wurde am 14.06.2010 veröffentlicht
Für Halter ist es schrecklich, wenn ihre Tiere krank sind. Man fühlt sich verantwortlich und weiß, dass der Vierbeiner auf die eigene Hilfe angewiesen ist. Besonders schlimm ist es wenn ein Tier operiert werden muss. Hierbei gibt es einiges zu beachten – vor und nach der Operation. So können die Besitzer ihren Beitrag leisten, damit alles gut verläuft:
• Das Tier sollte ca. 12 Stunden vor der OP nichts fressen. Trinken ist jedoch bis kurz vor der Operation erlaubt.
• Auch sollte den Vierbeinern vor der Operation die Möglichkeit gegeben werden Kot und Urin abzusetzen.
• Falls der Termin der Operation geplant ist und es sich nicht um eine Notoperation handelt, sollte der Halter den zuständigen Tierarzt über sämtliche Verhaltensauffälligkeiten und die Medizin des Tieres informieren.
Nach überstandener Operation kann der Halter sein Tier in der Regel gleich mit nach Hause nehmen. Er sollte jedoch darauf achten, dass der sedierte Körper des Vierbeiners noch sehr geschwächt ist. Die Tiere sollten die Möglichkeit haben sich an einem ruhigen Ort ungestört auszuruhen. Zudem ist dafür Sorge zu tragen, dass sich das Tier an einem warmen Ort aufhält. Sein Körper ist möglicherweise zu erschöpft und kühlt daher leicht aus.
Sobald die Fellnasen ihr volles Bewusstsein wieder erreicht haben, können sie Wasser zu sich nehmen. Gefüttert werden sie auch in diesem Fall erst nach 12 Stunden.
Damit sie wieder gänzlich genesen können, sollte der Tierhalter darauf achten, dass der Verband sauber ist und richtig sitzt. Die Tiere dürfen auf keinen Fall an der Narbe oder an der Wunde lecken, da andernfalls Entzündungen entstehen. Die Medikamente müssen regelmäßig und pünktlich verabreicht werden. Schmerzmittel sollten für den Fall der Fälle im Haushalt sein und die Schonzeit des Vierbeiners soll eingehalten werden. Er darf sich nicht überanstrengen, selbst wenn er bereits einen fitten Eindruck macht.
Eine weitere wichtige Information für Halter, deren Tiere erkrankt sind oder operiert werden müssen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich vor Tierarztkosten und Operationskosten zu schützen. Für Hunde gibt es beispielsweise Hundekrankenversicherungen sowie Hunde OP Versicherung
|