Katzenaugen
Artikel (Nr.1718) wurde am 16.06.2010 veröffentlicht
Jeder kennt die Reflektoren an Fahrrädern – Katzenaugen genannt. Ihr Name kommt tatsächlich nicht von ungefähr. Wer in der Nacht bereits eine Katze in irgendeiner Weise angeleuchtet hat, der weiß wie gespenstischen einen das Augenpaar aus der Dunkelheit anfunkeln kann. Denn die Augen eines Stubentigers strahlen in der Nacht einfach zurück – sie reflektieren das Licht. Deshalb haben die Reflektoren an Fahrrädern den Namen Katzenaugen. Sie wurden nach ihrem Vorbild gebaut.
Im hintern Teil des Katzenauges befindet sich eine Schicht, die ganz ähnlich wie ein Spiegel funktioniert. Ihr Name lautet „Tapetum lucidum“ was übersetzt „Leuchttapete“ bedeutet. Hier wird das einfallende Licht gebündelt und zurück geworfen. Auf diese Weise wird das Licht von den Sehzellen des Katzenauges doppelt genutzt. Diese besondere Begabung der Katzenaugen ist tatsächlich notwendig, da die Tiere in der Regel in der Nacht auf Jagd gehen. Hunde, Rehe, Haie, Krokodile und auch Igel beispielsweise besitzen eine solche Leuchttapete in ihren Augen.
Bei völliger Dunkelheit können jedoch auch diese Tiere nichts sehen und müssen sich auf andere Sinne verlassen, um ihren Weg oder ihre Beute zu finden. Für Katzen wäre es also ein Leichtes sich den Weg durch die Finsternis unversehrt zu bahnen – wären da nicht noch wir Menschen! Wir sehen nämlich bereits in der Dämmerung sehr schlecht. Wir benötigen dann ungefähr sechsmal so viel Licht wie ein Tier, um Bewegungen und Umrisse überhaupt erkennen zu können. Dies ist der Grund, weshalb so viele Katzen angefahren werden. Nicht selten machen sich Katzenhalter, deren Tier ein Freigänger ist große Sorgen, wenn es längere Zeit verschwunden bleibt. Oft kommen Tiere dann schwer verletzt zurück und müssen tierärztlich behandelt oder gar Operiert werden. Diese Behandlungen können leicht sehr teuer werden. Tierhalter können sich vor diesen Kosten jedoch durch eine Katzenkrankenversicherung oder eine Katzen OP Versicherung schützen.
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