Generation Internet – Unsere Kinder kommunizieren fortschrittlicher
Artikel (Nr.1741) wurde am 22.06.2010 veröffentlicht
Generation Internet – Unsere Kinder kommunizieren fortschrittlicher
Können Sie sich noch erinnern? Stundenlang hingen wir nach der Schule am Telefon, obwohl wir uns in der Schule gerade erst gesehen hatten.
Bei einer guten Tasse Tee wurde der ganze Tag noch einmal durchgeratscht und das kostetet damals noch so richtig Geld. Die Minute 25 Pfennig, Ferngespräche waren oft noch teuer. Oftmals galten Anrufe im Nachbarort schon als Ferngespräch, wenn man eine andere Vorwahl nehmen musste.
Das gab natürlich Diskussionen zu hause. Mit Bauchschmerzen sah man der nächsten Telefonrechnung entgegen. Meist hatten die dann Wutausbrüche seitens meines Vaters zur Folge.
Wer hat da wieder so viel telefoniert? Es war natürlich keiner. Unglaublich!
Meine Kinder hängen heute nicht mehr am Telefon, nur noch in Notfällen wird dieses Ding benutzt.
Wozu hat man denn Internet? Außerdem besitzt jeder ein Handy, über das meist nur SMS verschickt werden, telefoniert wird übers Internet. Die Qualität der Verbindungen lässt zwar manchmal zu Wünschen übrig, aber das macht nichts, dafür muss man bei manchen Anbietern nichts dafür bezahlen.
Über Chat ist man auch ständig „on“. Gespielt wird online, man hat weltweite Kontakte, oft ist die Umgangssprache Englisch.
Da schwirrt der Telefon-Generation ja der Kopf. Sind das fortschrittliche Kinder. Schon im Kindergartenalter fangen manche mit diesen vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten an.
Man gehört wohl zum alten Eisen, wenn man immer noch zum Telefonhörer greift, um mal mit der Freundin zu quatschen. Macht mir nix, ich habe einen billigen Anbieter, der mir eine Flatrate für beinah null Euro bietet. Natürlich zahle ich ein paar Euro Grundgebühr im Monat, aber das ist mir mein gutes altes Telefon schon wert.
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