Bernsteinschmuck
Artikel (Nr.1748) wurde am 23.06.2010 veröffentlicht
Bernsteinschmuck
Menschen nutzen gerne die vielfältigen Möglichkeiten die die Natur Ihnen bietet um sich mit allerlei Körperschmuck hervorzuheben. Während bei einem jüngeren Publikum eher günstige Materialien wie Glas, Metall, Holz oder Kunststoff zum Einsatz kommen, so bevorzugen die älteren vor allem Edelmetalle und Schmuckstein. Bei letzterem handelt es sich vor allem und Edelsteine und Natursteine. Zu den Natursteinen zählt auch der Bernstein. Bei Bernstein handelt es sich um ein fossiles Harz, das im Laufe von vielen Millionen Jahren erhärtete und zunächst als Kopal und später als härterer Bernstein vorliegt.
Bereits die alten Ägypter erstellten daraus Bernsteinschmuck. Wurde dieser damals noch größtenteils ungeschliffen mit der typischen Kruste getragen, so wird moderner Bernsteinschmuck vor allem in Silber oder Gold gefasst. Weiterhin dient er aufgrund der ihm zugesagten heilenden Kräfte auch gerne als Bernsteinkette für zahnende Babys. Diesen soll er während der Zeit des Zahnens eine Linderung der Schmerzen bereiten. Die Kleinen beißen dazu auf den Bernsteinketten herum und massieren so ihr Zahnfleisch. Das hat in vielen Fällen zur Folge, dass das Kind zum einen von den Schmerzen abgelenkt wird und zum anderen die Schmerzen tatsächlich weniger stark sind. Im Prinzip funktioniert es wie die meisten Zahnungshilfen, nur mit dem Unterschied, dass das reine Naturprodukt keinerlei giftige Zusätze beinhaltet.
Ob es sich um echten Bernstein handelt kann man einfach prüfen, indem man die Steine kurz in eine Flamme hält. Es sollte sich sofort ein würzig harziger Geruch verbreiten. Fängt es an verbrannt zu riechen, hält man lediglich einfaches Plastik in Händen. Nicht zuletzt ist eine Bernsteinkette auch oft hübscher anzusehen als eine einfache Zahnungshilfe aus der Drogerie.
|