Die Probleme als Alleinerziehende
Artikel (Nr.1764) wurde am 29.06.2010 veröffentlicht
Nur sehr wenige Mütter können Jobs vorweisen, von deren Elterngeld sie locker leben können. Finanziell sind die meisten Mütter auf ihren Partner angewiesen. Obwohl den meisten Müttern klar ist, dass in der Beziehung zum Vater einiges schief läuft, blieben sie aus finanziellen Gründen doch zusammen. Haben sich junge Mütter für das Leben als Alleinerziehende entschieden, gleicht das einer finanziellen Katastrophe. Arbeiten gehen ist für Frauen mit Kindern ein Problem. Erstens bekommt man kaum eine flexible Kinderbetreuung. Zweitens gibt es kaum Arbeitgeber, die eine Alleinerziehende einstellen. So kommen die meisten Frauen mit Kindern auf die Dauer wohl oder übel nicht am Hartz IV vorbei. Diese Frauen müssen sich als Hartz IV Empfänger dumm von der Seite ansehen lassen, da sie laut einiger Politiker nicht arbeiten wollen.
Doch sollte man bedenken, dass man ab Jahrgang 1968 kaum mehr mit einer staatlichen Rente rechnen kann. Durch das knappe finanzielle Budget ist gar nicht an eine separate Altersvorsorge zu denken, geschweige an Vorsorge für eine eventuelle Seniorenpflege im Altenheim. Viele Kinder alleinerziehender Mütter sehen auch keinen Unterhalt von ihrem Erzeuger, was die finanzielle Situation der Alleinerziehenden natürlich nicht vereinfacht. Das neue Gesetz, das Frau verpflichtet ist, zu arbeiten, wann ihr Kind drei Jahre ist, ist lachhaft. Wie denn, wenn keine entsprechende Betreuung für Kinder vorhanden ist? Klar versuchen viele Mütter doch was zu tun, eine eventuelle Selbstständigkeit, Heimarbeit usw. Doch im Endeffekt bekommt man selbst hierbei, durch die liebe ARGE Steine in den Weg gelegt. Deutschland erzieht definitiv seine Hartz-IV-Empfänger zum nicht arbeiten wollen.
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