Simsen, chatten, mailen
Artikel (Nr.1786) wurde am 05.07.2010 veröffentlicht
Simsen, chatten, mailen
Damit hätte mal jemand meine Oma vor 25 Jahren konfrontieren sollen.
Sie hätte es nicht verstanden, für die alte Dame wären das Phantasieworte gewesen.
Heute sind das ganz selbstverständliche Vokabeln.
Völlig normal, dass man, noch während man läuft, im Restaurant oder Konzert bzw. Kino sitzt mal eben schnell eine SMS losschickt.
Chatten ist mittlerweile in jeder Firma üblich, über den Firmenchat. Mit Smilies und allem Pipapo. Smilies kannte meine Oma auch nicht – das nur am Rande.
Stundenlang sitzen die Kids vor ihrem PC und chatten. Wehe dem, der da keinen vernünftigen Internet Anschluss hat.
Zu Modem Zeiten war stundenlang die Leitung blockiert, da gab es jedes Mal Trara, weil Muttern ihre geliebte Chefkoch-Seite nicht aufrufen konnte. Chat läuft ja mittlerweile auf den PC’s der Kids einfach so nebenher. Gleichzeitig schaut man Fernsehen und erledigt seine Hausaufgaben – alles auf demselben PC versteht sich. Ach ja, zwischendurch trudeln dann noch ein paar E-Mails ein, die ebenfalls so ganz nebenbei beantwortet werden müssen.
Unsere Kinder trainieren auf diese Weise fürs spätere Berufsleben; denn da geht es ja bekanntermaßen inzwischen nicht viel anders zu.
Telefoniert wird dann auch noch stundenlang vom heimischen Festnetzanschluss, obwohl das ja mittlerweile auch übers Internet möglich wäre, aber das ist dann wohl doch etwas zuviel – alles auf einem Computer, nicht? Nun ja, wohl dem, der da auf Nummer Sicher geht und sich auch noch eine billige Festnetz Flatrate installiert hat, damit die Kosten noch einigermaßen überschaubar bleiben.
Das ist ja Gott sei Dank heute kein Problem gegen eine geringe Grundgebühr kann man praktisch umsonst rund um die Uhr ins gesamte deutsche Festnetz telefonieren.
Besser ist es, einen Anbieter zu finden, der alle positiven Eigenschaften auf sich vereint.
Also billige Festnetztelefonie, günstigster Internet Tarif und zusätzlich noch einen Handytarif, der sich einigermaßen verkraften lässt. Sozusagen einen Telefonanschluss mit Internet.
So haben sich die Zeiten geändert. Für unsere Kinder völlig selbstverständlich,
für unsereins manchmal noch erstaunlich, zumindest wenn man drüber nachdenkt.
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