Altenpflege, was bedeutet das für pflegende Angehörige
Artikel (Nr.1796) wurde am 07.07.2010 veröffentlicht
Jeder der wird irgendwann mal alt und wird entsprechende Pflege benötigen. Vor allem wenn Familienangehörige irgendwann einmal pflegebedürftig werden, bringt das oft die Familie durcheinander.
Es führt sicherlich zum Streit was gemacht werden soll? Ob Altenheim oder Pflege zu Hause die bessere Wahl ist. Viele haben das Gefühl, wenn sie ihre Angehörige in ein Altenheim abgeben, dass sie diese abschieben würden. Vielen ist einfach nicht klar, was Altenpflege tatsächlich bedeutet. Altenpflege ist nicht nur mal schnell neben einer Berufstätigkeit erledigt. Altenpflege ist harte Arbeit, die einem bis an die Grenzen der psychischen und physischen Belastbarkeit führen kann.
Je nach Pflegestufe, muss man fast vierundzwanzig Stunden für den Pflegebedürftigen da sein, das kann schon anstrengend sein. Kommt zur körperlichen Behinderung, noch geistige Krankheiten hinzu, wie z. B. Altersdemenz, wird es erst richtig schwierig. Den Pflegenden werden zwar jede Menge Entlastungsmöglichkeiten geboten, doch diese werden nicht immer angenommen, weil das oft ein falscher Stolz nicht zu lässt. Doch Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, ambulante Dienste in Anspruch nehmen bedeutet nicht, dass man seinen Angehörigen nicht liebt, sondern dient einem zur Entlastung. Nimmt man diese Entlastung in Anspruch hat man noch lange die Möglichkeit der zu pflegenden Person ein Leben in dessen eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Doch immer ist das nicht umsetzbar.
Verschlimmert sich der Zustand des alten Menschen, kann oft die Pflege daheim nicht mehr ausgeführt werden, weil die örtlichen Gegebenheiten einfach vorhanden sind. Ein Umbau von Bad, Wohnung usw. wäre einfach zu umständlich und nicht finanzierbar. Daher bleibt es keinem übrig, früher oder später sich doch Gedanken über das passende Altersheim machen zu müssen.
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