Wein und sein Duft
Artikel (Nr.1834) wurde am 09.07.2010 veröffentlicht
Es ist weit und breit bekannt, dass Wein eine sehr angenehme Duftnote besitzt. Wo kommt aber der Duft her und was genauer duftet im Wein? Der Duft wird vor allem von der entsprechenden Rebsorte bestimmt. Entscheidend sind aber außerdem die Duftstoffe, die bei den Gärungsprozessen und bei der Lagerung verschiedener Sorten Wein entstehen. Es wurden schon sehr viele Wein-Aromen identifiziert, die Palette erstreckt sich von würzig über harzig und rauchig bis fruchtig. Wein besitzt verschiedene Charakteristika, wie hier, und wird in allen Teilen der Welt angebaut, jede Sorte Wein duftet anders.
Schon die grüne Traube enthält die meisten Duftstoffe, wenn sie dann weich wird und an Farbe gewinnt, wird der Anteil der Geruchstoffe immer größer. Es ist daher sehr wichtig, den richtigen Reifezeitpunkt zu erkennen, damit der Wein den Optimalen Duft der Rebe gewinnt. Überreife Trauben verlieren ganz schnell ihr Aroma. Wenn der Hefepilz den Zucker in Trauben gären lässt, entstehen verschiedene Gäraromen. Diese Gäraromen sorgen dafür, dass der Wein während seines Gärungsprozesses die Gerüche von Hefe, Brot oder Äpfeln gewinnt. Diese Aromen werden aber unmittelbar nach der Gärung abgeschwächt oder sie verduften fast vollständig. Bei der Lagerung gewinnt der Wein neue Geruchselemente, zum Beispiel durch das Eichenfass und/oder die Oxidation und andere chemische Reaktionen. Der Wein verliert dabei an seinem Fruchtcharakter, das gesamte Duftbouquet wird aber abgerundeter und harmonischer.
Weitere Informationen zum Thema Wein findet man unter anderem im Blog Wein-Erfahrungen.de.
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