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Artikel Mehr Sicherheit durch Garantiefonds? |
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Mehr Sicherheit durch Garantiefonds?
Artikel (Nr.185) wurde am 23.03.2007 veröffentlicht
Da Aktienfonds bestimmten Risiken ausgesetzt sind, wie beispielsweise Kursverlusten, gibt es insbesondere für den stark sicherheitsorientierten Anleger die Möglichkeit, sich zusätzlich abzusichern. Mit Garantiefonds wird das Auf und Ab an der Börse aufgefangen, da diese über einen so genannten "Risikopuffer" verfügen.
Das bedeutet, dass bei Kursverlusten der vom Investor geleistete Einlagebetrag abgesichert ist, oder eine andere Verlustbegrenzung garantiert wird. Hierbei werden dem Anleger vier unterschiedliche Varianten angeboten, die mit dem Begriff Garantiefonds umschrieben werden.
So wird eine Garantie angeboten, die dem Anleger eine Mindestrendite gewährleisten soll. Mit einer vorher festgelegten Verzinsung wird das angelegte Kapital gesichert. Eine Garantie mit einem festgelegten Mindestrücknahmepreis wird von einem anderen Modell angeboten. Pro Fondsanteil soll dem Anleger dann ein bestimmter Rücknahmepreis garantiert werden.
Ein wichtiges Kriterium stellt für die meisten Anleger in Fonds das Risiko dar. So gibt es Garantiefonds, die eine Risikobegrenzung festgeschrieben haben. Das Verlustrisiko wird so zum Ende der Laufzeit in einer vertraglich bestimmten Höhe abgesichert.
Eine Geld- zurück- Garantie soll dem Anleger die Möglichkeit eröffnen, das ursprünglich eingesetzte Kapital, abzüglich des Ausgabeaufschlages, zum Ende der Laufzeit zurück zu erhalten.
Beim klassischen Garantiefonds wird die Rückzahlung eines Mindestbetrages zu einem festgelegten Termin festgeschrieben, wobei sich die Garantie auf den ersten Anteilwert bezieht. Hiervon ausgeschlossen sind Depotkosten und Ausgabeaufschläge.
Sollte es zu einem Kursanstieg der Aktien kommen, ist der Anleger daran auch nur zum einem bestimmten Teil am Gewinn beteiligt, der in einem vertraglich festgelegten Verhältnis zur gesamten Wertentwicklung des Fonds steht.
In den seltensten Fällen legen Garantiefonds ausschließlich in Aktien an. So verwendet der jeweilige Fondsmanager einen Teil des Kapitals für sichere Wertpapieranlagen. Gern wird dabei eine Kombination aus Aktien, Wertpapieren und Indexzertifikaten gewählt. So liegt es in der Natur der Sache, dass ein Garantiefonds bei steigenden Kursen niedrigere Renditen als ein reiner Aktienfonds erwirtschaften wird.
Meist werden Garantiefonds als reine Laufzeitfonds ausgegeben. Denn die Garantie, die dem Anleger eingeräumt wird, gilt als vorher festgelegt. So erhält der Anleger die Möglichkeit, in einen Garantiefonds nur während der Zeichnungsfrist anzulegen. Will der Anleger vor dem Ende der festgelegten Laufzeit seine Fondsanteile zurückgeben, hat er keinen Anspruch mehr auf die vorher vereinbarte Garantie.
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