Wie funktioniert eine Glühlampe?
Artikel (Nr.1915) wurde am 28.07.2010 veröffentlicht
Die klassische Glühlampe steht vor ihrem Aus. Der Handel damit ist schon jetzt gesetzlich eingeschränkt, und bald wird man sie gar nicht mehr bekommen. Der Grund dafür ist, dass sie zuviel Strom verbraucht. Und zur Erzeugung dieses Stroms (oder zumindest eines erheblichen Teils davon) wird Kohle verbrannt. Das wiederum setzt Kohlenstoffdioxid frei und trägt damit zur Klimaveränderung bei. Kein Wunder also, dass der Gesetzgeber beschlossen hat, dass Glühlampen (umgangssprachlich meist als Glühbirnen bezeichnet) bald der Vergangenheit angehören sollen. Trotzdem bleibt die Glühbirne natürlich ein technisches Wunderwerk, mit dem Edison einst die Welt veränderte.
Grund genug, sich einmal klar zu machen, wie diese Lampen überhaupt funktionieren. In einer birnenförmigen Glashülle befindet sich ein Draht, der über zwei Anschlüsse mit der Stromquelle verbunden wird – das geschieht beim Einschrauben in die Fassung. Wird nun mithilfe des Lichtschalters der Stromkreis geschlossen, so fließt der Strom durch den Draht. Dabei wird der Draht so heiß, dass er glüht – mit anderen Worten, er beginnt, Licht auszusenden. Man nennt ihn deshalb auch Glühdraht. Aus diesem Funktionsprinzip ergibt sich auch, warum die Glühlampe so ein Energiefresser ist. Zum Einen benötigt man eine große Stromstärke, um den Draht bis zum Leuchten zu erhitzen. Zum Anderen wird eben der größte Teil der hineingesteckten Energie nicht in Licht, das man ja haben will, umgewandelt – sondern in Hitze. Jeder, der sich schon mal beim Anfassen einer Glühbirne die Finger verbrannt hat, kann das bestätigen.
Wenn man in Zukunft auf diese Art von Lampen verzichtet, stellt sich natürlich die Frage, durch was für Beleuchtungssysteme man sie ersetzen will. Hier ist an Systeme wie Etalux zu denken, das auf die klassische Leuchtstoffröhre zurückgreift. Für den Privatanwender wird es aber mittelfristig wohl auf LEDs hinauslaufen, auch als Leuchtdioden bekannt.
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