Vakuumgreifer – Innovatives Lastaufnahmemittel
Artikel (Nr.2008) wurde am 06.08.2010 veröffentlicht
Speziell die Lagerungstechnik und der Lastentransport in großen Lager- und Fabrikhallen bedarf immer wieder neuer und innovativer Techniken und Lösungen, um den wachsenden Anforderungen der Logistik und Güterproduktion entsprechen zu können. Im Laufe der Zeit hat sich das Bild vom schwer tragenden Arbeiter hin zu einem Hubsystem – bedienenden Angestellten gewandelt. Ein Vakuumgreifer ist ein Lastaufnahmemittel und somit zentrales Bauteil eines Hubsystems, etwa eines Manipulators oder eines Balancers.
Die Handhabungstechnik hat sich somit an die Bedürfnisse unserer Zeit nach und nach angepasst und ermöglicht laufend neue und individuell gestaltete Hubsysteme, die selbst sperrigste und schwerste Transportgüter heben, wenden und bewegen kann. Mit Hilfe eines Lastaufnahmemittels können unterschiedliche Formen und Größen problemlos erfasst werden.
Wie bereits erwähnt, ein Vakuumgreifer ist ein solches Lastaufnahmemittel. Dieser erzeugt an dem zu bewegenden Gegenstand einen Unterdruck und saugt diesen im wahrsten Sinne des Wortes an. Die Last wird somit an das Lastaufnahmemittel und im weiteren Sinne an das Hubsystem fixiert und kann somit problemlos gehoben, gekippt und auch bewegt werden.
Neben einem Vakuumgreifer gibt es noch zahlreiche andere Lastaufnahmemittel, die je nach Gegenstand verwendet werden. Ein Fass erfordert beispielsweise einen Fassgreifer, während kastenförmige Lastgüter einen Kastengreifer verlangen. Diese können auch hinsichtlich der Größe des Gegenstandes angepasst werden.
So kann die Handhabungstechnik intelligente Systeme vermitteln, die auf die unterschiedlichen Anforderungen ausgerichtet sind. Ziel ist es, die Arbeitsabläufe zu intensivieren und somit die Produktivität zu steigern, ohne dabei andere Arbeitsprozesse zu behindern oder Verzögerungen zu verursachen.
Dadurch werden naturgemäß auch die Arbeitskräfte entlastet, da diese Systeme wie Vakuumgreifer über eine Knopfdrucksteuerung bedienen können. Der Kraftaufwand und das Verletzungsrisiko werden somit auf ein Minimum reduziert; die geringere Anzahl an Krankenständen und Arbeitsausfällen ist ebenso der Produktivität dienlich.
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