Paintball spielen – Peng! Du bist ROT!
Artikel (Nr.202) wurde am 06.04.2007 veröffentlicht
Paintball spielen – was ist das? Wird da ein Ball farbig angemalt? Oder ist es eine neue Ballspielart? Nein, ganz anders: Paintball spielen ist ein neues, modernes Mannschaftsspiel, das sich mit unserem alten Räuber- und Gendarme Spiel vergleichen lässt. Es stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo es „gotcha“, nach „I’ve got you“ genannt wird. Zwei Mannschaften oder mindestens zwei Spieler spielen gegeneinander auf einem Spielfeld. Ziel des Spieles ist, die Fahne der Gegner zu erobern und zum eigenen Fahnenpunkt zu bringen. Um den Sieg der gegnerischen Mannschaft zu verhindern, wird mit so genannten Paintballs geschossen. Wird ein Spieler von einem Paintball getroffen, also markiert, wird er aus dem Spiel genommen. Der Paintball, die Farbmunition, gibt dem Spiel seinen Namen. Sie besteht aus Gelatinekugeln von 17,3 mm Durchmesser, das entspricht einem Kaliber von 0,68, die mit Lebensmittelfarbe gefüllt sind. Dadurch ist der Paintball biologisch komplett abbaubar. Die Paintballs werden durch einen so genannten Markierer, die durch den Gasdruck einer CO2- oder Luftdruckflasche die nötige Power bekommen auf den Gegner geschossen. Trifft der Ball auf ein Hindernis oder Gegner, platzt er auf und die Farbe ergießt sich und hinterlässt einen farbigen Fleck, auch „splat“ genannt. Die Paintballs gibt es in einer breiten Palette an Farben und Mustern. Bis zu 200 Stück stecken im so genannten „Hopper“, der beim Spiel senkrecht auf den Markierer gesteckt wird. Die Schussrate der Markierer kann bis zu 35 Bällen pro Sekunde betragen. Die Wucht, mit der die Farbmunition verschossen werden kann, ist begrenzt, um Verletzungen zu vermeiden. Paintball- Markierer fallen in Deutschland unter das Waffengesetz.
Autor Elke Lohre
Elke.lohre@onmeco.de
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