Reiterhof als Klassenfahrtenziel
Artikel (Nr.2053) wurde am 14.08.2010 veröffentlicht
Ein Bauernhof/Reiterhof war ein ideales Ziel für die „Kleinen“ an unserer Schule
und ist eine Anregung für andere Schule.
Wir sind eine Klasse 5 aus einer Ruhrgebietsgroßstadt und hatten den Wunsch zu einer „etwas anderen Klassenfahrt“. Ein Aufenthalt auf einem Bauernhof mit Reitmöglichkeiten sollte es sein.
Vor allem die Mädchen waren dafür und da die Jungen in der Minderheit sind, war die Ziel-Entscheidung klar.
Das Ergebnis: Alle waren begeistert. Wir hatten das Glück, dass der Hof nicht nur ein Reiterhof, sondern auch ein landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb war.
Mit allen Tieren eines typischen Bauernhofes.
Der Tag konnte nicht lang genug sein, denn neben dem täglichen „Schnupperreiten“ hatten wir auch die Möglichkeit bei der Fütterung und Pflege der Tiere zu helfen.
Wir müssen schon hilfreich gewesen sein, denn der Bauer unternahm noch unentgeltlich eine Planwagenfahrt mit uns.
Der „Talhof“ im Edertal – so hieß unser Ziel“ können wir als besonderes Klassenfahrten-Ziel nur empfehlen…
Hierzu noch ein Bericht über die praktische Handhabung an unserer Schule.
Ich bin Vorsitzende der Klassenpflegschaft und als solche auch mit dem Thema
Klassenfahrten befasst.
Das wird vom Klassenlehrer und von der Elternschaft so gewünscht.
Die Gründe für den Lehrer: er muss die organisatorische Arbeit nicht allein übernehmen
und kann – weil die Eltern eingebunden sind – auch mit der Zustimmung rechnen.
Beides Punkte, die erheblich Zeit sparen und den Ablauf bis hin zur Buchung der Fahrt
erheblich vereinfachen.
Die Gründe für die Eltern: sie sind von Anfang an einbezogen und können Einfluss nehmen –
vor allem auf die Kosten.
Für beide Parteien besteht Einvernehmen über die Notwendigkeit einer Klassenfahrt.
Es ist sogar so, dass nur durch das Mittun der Elternschaft eine solche Fahrt zustande kommt.
Das ist gleichzeitig der einzige Punkt, der aus Sicht der SchülerInnen für die Beteiligung
der Eltern spricht. Ansonsten wünschen sie sich natürlich möglichst allein über Ziel und
Programm der Klassenfahrt befinden zu können.
Ich kann Lehrer und auch Schüler verstehen. Die Lehrer sind mit Ihren Aufgaben mehr als
ausgelastet und haben es natürlich nicht einfach bei zusätzlichen Aufgaben.
Da sind die Zielfindung, eine sinnvolle Programmgestaltung und natürlich die Kostensicht.
Sie müssen auf Freizeit und Familie verzichten, die Fahrt in der Regel ganz oder teilweise
selbst finanzieren, die dann besonders ausgelassenen SchülerInnen im Zaum halten und
tragen dann noch die Gesamtverantwortung unterwegs.
Die SchülerInnen möchten natürlich ein Programm, das mit Schule wenig zu tun hat:
nämlich viel Freizeit und immer wieder Fun.
So ist und bleibt es aus Sicht der Elternschaft sinnvoll, die Klassenpflegschaft bei
Klassenfahrten einzubeziehen.
Was die umfangreichen Vorarbeiten angeht, so haben wir uns darauf geeinigt, die Arbeit
von anderen machen zu lassen, nämlich von einem Anbieter für Klassenfahrten.
Das hat bisher stets gut geklappt.
Im Fahrtenkatalog, der uns als gute Kunden jährlich zum Schulbeginn nach den Sommer-
ferien zugesandt wird, sind eine Reihe interessanter Ziele – jedes Jahr sind einige neue
Angebote dabei - mit Programmvorschlägen dargestellt..
Änderungen/ Ergänzungen sind leicht möglich und werden vom Veranstalter berücksichtigt.
Ein weiterer großer Vorteil ist es, dass die Anmeldung bzw. Buchung der einzelnen
Programmpunkte mit erledigt wird.
Uns alles zu einem Festpreis. Natürlich gibt es auch andere Handhabungen an unserer
Schule, aber die werden weniger.
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