Diagnose Scheidung
Artikel (Nr.2069) wurde am 17.08.2010 veröffentlicht
Vorbei die Zeit in der man noch mit der rosaroten Brille durch die Welt gelaufen ist und man alles ganz toll fand, was der Partner gemacht hat. Bei vielen verheirateten Paaren setzt nach einigen Jahren der Dauerfrust ein und so tendieren dann viele den letzten Schritt zu gehen – die Scheidung. Eine Scheidung ist im Grunde eine Trennung auf Lebenszeit, auch wenn man es sich damals evtl. anders versprochen hatte, so kann eine Scheidung auch eine positiven Wendung nehmen. Paare die mit der Scheidung direkt konfrontiert werden, werden im Scheidungsprozess einige Zeit damit verbringen zu überlegen was alles nicht richtig gelaufen ist und wie man es hätte besser machen können.
Die direkte Konfrontation führt auch manchmal dazu, dass man sich eingesteht, dass man nicht der beste Ehemann bzw. die Ehefrau gewesen ist. Rückblickend erkennt man die Fehler die man selber gemacht hat und würde es auf der Stelle ändern, wenn man es könnte. Es besteht dann immer noch eine Chance für das Paar, welches sich eigentlich zur Scheidung entschlossen hat. Und häufig führt es dazu, dass man danach alles besser macht als vorher. Wichtig ist das man offen über die Fehler redet und auch einsieht das man was ändern muss, denn keiner ist frei von Fehlern.
Natürlich gibt es auch den Fall und das ist wohl der häufigste, dass man die Scheidung dann wirklich vollzieht, weil man selbst in der Trennungsphase kein vernünftiges Wort miteinander reden kann. Dann ist die Scheidung wohl auch die logisch Konsequenz, hier empfiehlt es sich aber Scheidungsexperten zurate zu ziehen, um das unangenehme Thema Scheidung schnelle und schmerzlos abzuschließen.
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