König Fussball regiert wieder die Welt
Artikel (Nr.2094) wurde am 20.08.2010 veröffentlicht
Wer früher Weltstars wie van Nistelroy, Robben oder Raul sehen wollte, musste sein Augenmerk auf den Fußball im europäischen Ausland werfen: die Premiera Division oder die Premier League waren hier immer das Zugpferd. Das schein vorbei zu sein, denn die erste Fussball Bundesliga zieht mittlerweile selbst Hochkaräter an. Das liegt sicherlich nicht zuletzt an den vergleichsweise neuen Fussballtempeln, in denen sich Riesenstimmung verbreitet. Nicht zuletzt ist die Bundesliga wirtschaftlich gesund und die Verschuldung einzelner Vereine hält sich in Grenzen.
Zwar kehrten mit Kevin Kuranyi, Mesut özil und Sami Khedira auch einige Stars der Bundesliga den Rücken zu, aber mit Verpflichtungen, wie der Tor Legende Raul aus Madrid (immerhin erfolgreichster Torschütze aller Zeiten in der Championsleague) oder dem Heimkehrer Michael Ballack nach Leverkusen, sind solche Abgänge zu verschmerzen. Auch die Tatsache, daß umworbene Spieler, wie z.B. Franck Ribery nicht wechselten, macht die Bundesliga international stärker und auch interessanter.
Es wird also wieder eine spannende Saison rund um König Fussball und eventuell wird sie wieder erst am letzten Spieltag entschieden werden. Topfavorit auf den Titel der neuen Saison ist wegen seines eingespielten Teams sicherlich der FC Bayern München. Aber auch Schalke 04 hat mit der Verpflichtung von Raul enorm aufgerüstet und sollte genauso wie Werder Bremen oder der HSV (mit einem nicht minder guten van Nistelroy) nicht vorschnell aus dem Rennen um die deutsche Meisterschaft geworfen werden.
Zum Kreis der Topfavoriiten gehört auch sicherlich Bayer Leverkusen mit Heimkehrer Michael Ballack oder die doch immer noch stark besetzten Teams aus Wolfsburg oder Stuttgart.
Es verspricht also auch ein heisser Kampf um die internationalen Plätze zu werden. Nicht minder spannend wird auch der Abstiegskampf werden: Aufsteiger wie der FC St. Pauli oder der 1. FC Kaiserslautern, die Teufel vom Betzenberg, sind nämlich lange dem Oberhaus fern geblieben und wollen sicherlich nicht gleich wieder den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.
|