Kinder mit Puzzle fördern
Artikel (Nr.2165) wurde am 02.09.2010 veröffentlicht
Eltern kaufen für die Förderung Ihrer Kinder gerne Lernspielzeug. Räumliches Denken, Farbenlehre oder sogar Fremdsprachen sollen bereits im Vorschulalter so spielerisch vermittelt werden. Diverse spezialisierte Software führt die kleinen sogar schon an das Nummer eins Medium Computer heran. Trotz dieser Konkurrenz wird aber auch das klassische Puzzle als Fördermittel bereits für Kleinkinder immer beliebter. Das Spiel mit dem Puzzle ruft unterbewusst eine Anzahl von Fähigkeiten und Kompetenzen ab.
„Lerngefährte“ Puzzle
Ein Puzzel soll und darf Kinder natürlich nicht überfordern. Es ist wichtig, dass der Spaß am tüffteln entdeckt wird und sich am Anfang rasch Erfolgserlebnisse mit dem Puzzle einstellen.
Eltern sind angehalten keinen Druck oder gar Zwang aufzubauen. Das Puzzle wird von den Kindern sonst nicht als lustiger und spannender Zeitvertreib angesehen.
Bei Kindern mit Puzzle-Erfahrung ist der Spaß am probieren anzusehen. Bereits während dem Zusammensetzen stellen sich schnell Erfolge ein. Das Puzzle wird als lösbare Aufgabe verstanden, die von den Eltern entsprechend honoriert werden sollten. Der stolz und das Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten animieren dazu weitere, schwierigere Puzzle zu beginnen.
Die Kleinen müssen sich intensiv mit Formen und Farben auseinander setzen. Zusammenhänge und Position verschiedner fertiger Teilstücke müssen erkannt werden.
Bereits bei Vorschulkinder ist die Taktik, selbständig erst Randstücke zusammenzusetzen zu erkennen. Mit dieser Basis ist es viel einfacher sich dem schwierigerem „Innenleben“ des Puzzle zu widmen. Diese Fähigkeiten zu logischem abstraktem Denken verblüfft die Eltern nicht selten.
Mit entsprechender Übung und natürlich Unterstützung von Erwachsenen nehmen die Fähigkeiten in Koordination, Taktik, Geschick und vorausschauendes Denken zu. Puzzle mit bis zu 50 Teilen sind für Kinder im Vorschulalter durchaus geeignet. fertig. Die Puzzle-Motive sind simpel und übersichtlich auf größere Einzelteile verteilt.
Grundschüler finden sich schon in Puzzle bis zu 200 Teilen zurecht. Ab dem 10. Lebensjahr empfehlen sich sogar schon Puzzlespiele bis zu 1000 Teile.
Von den erlernten Fähigkeiten profitieren Kinder später beim schulischen Lernen, technischem Verständnis und vorausblickenden Handeln bei einer Vielzahl von Tätigkeiten.
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