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Artikel Wenn das Kind nicht zähneputzen will |
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Wenn das Kind nicht zähneputzen will
Artikel (Nr.2219) wurde am 16.09.2010 veröffentlicht
Zähneputzen ist wichtig, das gilt schon für die Allerkleinsten. Denn gesunde Milchzähne sind die Voraussetzung dafür, dass man auch als Erwachsener mit Karies weniger Probleme hat und damit seltener zum Zahnarzt muss.
Doch was kann man tun, wenn die Kinder sich dagegen wehren? Was man als Eltern auf alle Fälle vermeiden sollte, ist Zwang. Dies kann eher negativ wirken und die Abwehrhaltung verstärken. Vielmehr sollte man versuchen, den Kleinen das Thema Zahngesundheit auf sensible und spielerische Art nahe zu bringen.
Eine Möglichkeit ist, Geschichten vorzulesen oder kleine Filme vorzuspielen, in denen es zum Beispiel darum geht, wie krank und traurig die Zähne sind, die die ganze Nacht honig- und schokoladenverschmiert im Mund verbringen müssen. Auf diese Weise wird den Kleinen gleichzeitig kindgerecht der Sinn des Zähneputzens näher gebracht, nämlich dass die Zähne krank werden können wenn sie nicht geputzt werden und man dann häufiger zum Zahnarzt muss.
Eine weitere Möglichkeit wäre, eine Handpuppe oder das Lieblingskuscheltier dafür einzusetzen, dem Kind die Zähne zu putzen. Gerade weil Kuscheltiere und Puppen sehr geliebt werden, sind es oftmals die einzigen, die die Zahnpflege übernehmen dürfen. Vielen Kindern hilft es auch, wenn sie wissen, dass Zähneputzen nur eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Hilfreich sind dabei zum Beipiel kindgerechte Sanduhren, damit die Kleinen sehen, wann sie mit dem Putzen fertig sind.
Andere Eltern singen während der Zahnpflege ihrem Kind bekannte Lieder vor. Das lenkt ab und sie wissen, dass sie das Putzen beenden können, wenn die letzte Strophe verklungen ist. Wichtig ist dabei immer, Kindern dieses Thema spielerisch und geduldig nahe zu bringen.
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