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Artikel Moving industry und Relocation Manager |
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Moving industry und Relocation Manager
Artikel (Nr.227) wurde am 14.05.2007 veröffentlicht
Nach dem ich Anfang der 90iger Jahre meine Lehrtätigkeit bis auf die Tätigkeit als Honorar-Dozent im Bereich Logistik für diverse Bildungsträger aufgegeben habe, beschäftige ich mich mit Umzügen sowie Serviceleistungen für andere Spediteure.
Wie erkläre ich aber meiner Umwelt, was ich eigentlich so richtig mache ?
Sage ich, dass ich Umzüge mache, denkt man ich schleppe Möbel und fahre LKW. Das ist zwar eine sehr ehrenwerte Tätigkeit, trifft aber nicht den Kern der Sache. Abgesehen von praktischen Schulungen vor Ort und Qualitätskontrollen, greife ich ja keine Möbel und außer von meinem PKW auch kein Lenkrad an.
Im Englischen gibt es die „Moving Industry“, welche z.B. auch in den USA einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt.
Sage ich aber hier in Deutschland, dass ich in der Moving Industry arbeite, denke viele, dass dies etwas mit der Filmindustrie zu tun hat. Das erhöht zwar meinen Chancen bei jungen Frauen ungemein, weil die sich von mir eine Filmkariere erhoffen, trifft aber auch nicht den Kern der Sache.
Da ich neben dem klassischen Umzug noch weitere Dienstleistungen anbiete, wäre der Begriff „Relocation Manager“ wohl der richtige.
Insider wissen auch, was das ist. Andere finden das zwar gut klingend, fragen dann aber etwas schüchtern, was ich denn nun konkret mache.
Deshalb möchte ich das an dieser Stelle mal richtig klären.
Ich berate zu und vermittle auch Umzüge sowie erstelle auf Wunsch auch Vergleichsangebote.
Per Telefon, Umzugsgutliste am idealsten aber bei einem Besuch bei Kunden vor Ort ermittle ich das Volumen des Umzugsgutes und erfasse den vom Kunden gewünschten Service. Dabei spielen Fragen zu Spezialverpackungen, Zollabfertigung bei Umzügen nach Zielen außerhalb der EU, Containerlaufzeiten und viele andere Faktoren eine wichtige Rolle.
Jeder Umzug ist individuell und einmalig. Das wichtigste persönliche Gut des Kunden geht manchmal auf eine weltweite Reise.
Das alles bedarf einer guten Beratung und viel Einfühlungsvermögen in die spezifische Situation des Kunden und seiner Familie.
Danach bekommt der Kunden dann ein auf seinen Umzug und seinen Servicebedarf abgestimmtes Angebot in der von ihm gewünschten Sprache.
Zu Vergleichszwecken können auch Kooperationspartner wegen Angeboten angefragt werden oder ich mache die Besichtigung und Beratung auch direkt für einen anderen Kollegen und leite die Ergebnisse dann an ihn weiter.
Nach der Buchung durch den Kunden beginnt dann die Umzugsabwicklung. Das wird in der Regel dann aber von meinen Partnern erledigt.
Auch das ist eine spannende Sache, wozu ich zu einem späteren Zeitpunkt mehr schreiben werde.
Haben nun alle verstanden, was ich mache ?
Wenn nicht, fragen Sie mich einfach !
Christian Papenmeier,
Intl. Relocation Manager
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