Anforderungen an ein Trekking-Zelt
Artikel (Nr.2409) wurde am 19.10.2010 veröffentlicht
Wie fast alle anderen Produkte werden auch Zelte ständig getestet, sowohl in den einschlägigen Magazinen und deren Webseiten wie auch auf Webseiten der Fachhändler. Die Informationsmöglichkeiten sind also immens. Nachfolgend wollen wir uns erst einmal mit den Anforderungen an ein Trekking-Zelt, wie zum Beispiel ein High Peak Zelt, beschäftigen.
Beim Trekking spielen eigentlich nur Leichtbauzelte eine bedeutende Rolle. Bedingt durch ihr geringes Gewicht zwischen 1 bis 8 kg, in Abhängigkeit von der Größe, kommen sie überwiegend bei Rucksack-Touren, Rad- oder Motorrad-Fahrern zum Einsatz. Aufgrund ihrer geringen Höhe bieten sie ausschließlich Platz zum Schlafen und für das Gepäck.
Will man es etwas bequemer haben und muss nicht auf jedes Gramm achten, oder wenn man längere Zeit am selben Ort wohnen muss, empfehlen sich auch Gruppen- oder Familienzelte. Aufgrund der stetigen Entwicklungen und Innovationen der letzten Jahre sind diese immer stabiler und leichter geworden.
Dafür ist die richtige Wahl der Materialien ausschlaggebend. Zum Beispiel die des Gestänges aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder Aluminium und die der Zellhaut welche fast ausschließlich aus Nylon oder Polyester ist und Polyurethan (PU) für den Zeltboden.
Wenn man das Zelt nicht tragen muss, hat man vielerlei Möglichkeiten, aber beim Trekking kommt es meist auf, jedes Gramm Gewicht an. Die Anforderungen an das geringe Gewicht gehen natürlich zu Lasten der Stabilität und der Sturmfestigkeit.
Grundsätzlich gilt: je mehr Zeltgestänge, desto sturmfester aber auch desto schwerer die Behausung. Geodätische Kuppelzelte sind sicherlich windstabiler, einfache Kuppeln jedoch etwas leichter. Tunnelzelte sind noch leichter und bieten für den Trekker meist einen guten Kompromiss.
Zur Verbesserung des Klimas im Zelt und zur Reduzierung des Kondenswassers werden sie meist mit einem Innen- und Außenzelt ausgeführt. Das geht dann aber wieder zu Lasten des Gewichts
Zelte mit einer Schneeschürze, die am Boden aufliegt verschlechtern natürlich die Belüftung was wiederum zu Kondenswasser führt. Ersteres hält zwar die Wärme, aber auch die Feuchtigkeit im Zelt. Bei Frost rieselt dann morgens der Reif von der Decke.
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