Babys Schlaf ist gar nicht so einfach!
Artikel (Nr.2439) wurde am 25.10.2010 veröffentlicht
Wer Nachwuchs bekommt, der ist darauf eingestellt, dass er eine ganze Weile lang nachts nicht mehr wird durchschlafen können. Es ist nun einmal so - Babys kennen anfangs den üblichen Rhythmus von tags wach sein und nachts schlafen noch nicht. Sie schlafen, wenn sie wollen und müde sind, und sie sind wach, wenn sie Hunger haben oder eine frische Windel brauchen; oder einfach menschliche Gesellschaft.
Bis zu einem gewissen Umfang ist es normal, dass Babys ihre Eltern nachts mehrfach wecken. Aber es gibt einen Punkt, an dem das Babyschlummern zu einem echten Problem wird. Und das ist nicht nur bei den Kolik-Babys der Fall, die in den ersten ca. drei Monaten oft fast überhaupt keine Ruhe finden können.
Wenn die Säuglinge auch mit mehreren Monaten noch nachts immer wieder aufwachen, und zwar nicht nur einmal oder zweimal, sondern richtig oft, wenn sie überhaupt nicht durchschlafen und wenn sie vor allem auch oft ohne ersichtlichen Grund aufwachen, dann müssen Sie etwas tun. Versuchen Sie, die Ursache herauszufinden.
Ihr Kinderarzt kann Ihnen beispielsweise helfen, körperliche Ursachen auszuschließen - oder aber zu beheben.
Davon abgesehen können Sie aber auf jeden Fall selbst eine Menge tun, um Ihrem Kind das Babyschlummern, das Durchschlafen zu erleichtern.
Achten Sie auf ein bequemes Bett, auf weiche, nicht kratzige Bettwäsche und eine angenehme Temperatur.
Bringen Sie Ihr Kind immer um dieselbe Zeit in sein Bettchen und achten Sie darauf, dass es anschließend auch nicht mehr durch einen lauten Fernseher etc. gestört wird. Entwickeln Sie ein festes Einschlafritual, an das sie sich immer halten; ein Kinderlied, eine Geschichte oder anderes. Setzen Sie ein Mobile in Betrieb, eine Spieluhr oder ein Schlummerlicht. Kümmern Sie sich immer um Ihr Kind, wenn es schreit, halten Sie dabei Ihre - verständliche - Ungeduld im Zaum, aber bleiben Sie dabei neutral, damit das Aufwachen nicht zu einer erwünschten Spielstunde wird.
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