Der Designerstuhl Blog
Artikel (Nr.2909) wurde am 25.01.2011 veröffentlicht
Schlechte und billig produzierte Stühle, die als Massenware den Markt überschwemmen, sorgen dafür, dass unser Müllberg immer größer wird. Sie sind schnell verschlissen oder zerbrochen und landen am Straßenrand oder im Container. Im Gegensatz dazu garantieren Designerstühle eine lange Lebensdauer. Sie ertragen schwere Lasten und viele Umzüge unbeschadet. Sie überstehen die oft unbedachte Behandlung durch Kinder, Enkelkinder und Haustiere. Diesem Thema widmet sich nun der Blog: der-designerstuhl.de
All die Designerstühle sind nur deshalb möglich, weil Designer mit klarem Verstand und Weitblick Entwürfe gestalten, die durch intensive Versuche und Veränderungen zu einem erstklassigen Ergebnis führen. Hochwertige Werkstoffe werden unter Berücksichtigung von Statik und Belastbarkeit in eine außerordentlich schöne Form gebracht und schließlich zum Designerstuhl.
Manche Exemplare sind zu berühmten Klassikern geworden und weltweit in berühmten Museen vertreten. Der „Butterfly Chair“ von Jorge Ferrari-Hardoy wurde in die ständige Ausstellung des Museum of Modern Art in New York aufgenommen. Bis heute ist er begehrtes Objekt bei Kunst- und Architekturstudenten und steht schon in deren Wohnung, wenn für anderes Mobiliar noch nicht genügend finanzielle Mittel vorhanden sind. So werden Designerstühle zu Raumskulpturen und zum Kultobjekt.
Auf internationalen Auktionen werden für Klassiker des Designs hohe Preise erzielt, dies zeigt, dass ein Möbelstück auch eine Wertanlage sein kann. Frühe Originale werden von Sammlern sehr geschätzt, aber auch Designerstühle aus heutiger Produktion haben nichts von ihrem Glanz verloren. Sie werden genau so hergestellt wie ihre Vorgänger und fast immer noch von der Firma der ersten Stunde. Der „Panton Chair“ von Verner Panton wird bis heute von VITRA produziert.
Die Firma Knoll International erwarb 1953 die Lizenz für die Herstellung des „Barcelona Chair“ und fertigt bis heute in Handarbeit die Originale mit geprägter Signatur von Mies van der Rohe am Rohrgestell.
Designerstühle sind nicht preiswert, aber ihren Preis wert. Die Vorzüge gegenüber billigen Stühlen aus Massenproduktion sind eindeutig und sollten jeden Käufer überzeugen.
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