Kloster auf Zeit
Artikel (Nr.299) wurde am 11.07.2007 veröffentlicht
Die Geschichte der christlichen Klöster reicht bis weit ins Mittelalter zurück, die der Klöster aus
anderen Religionen ist sogar noch älter. Und wer hat sich noch nicht gefragt, wie das Leben hinter den Kloster Mauern aussieht.
Was liegt näher, als ein Kloster zu besuchen, für ein paar
Stunden, für einen Tag oder sogar für mehrere Tage. Kloster auf Zeit oder
Urlaub im Kloster heißt das Angebot, das viele Klöster bereithalten.
Die Gastfreundschaft spielte in der Geschichte der Klöster schon immer eine besondere Rolle. Früher hielten beinahe
jedes Kloster ein Hospiz oder Gästezimmer bereit, in dem sich pilgernde Gläubige ausruhen konnten. Der heilige Benedikt
widmete der Gastfreundschaft sogar ein eigenes Kapitel in seinem Regelwerk über das Leben und den Verhaltenskodex im Kloster.
Kern der klösterlichen Gastfreundschaft ist der folgende Satz des Heiligen Benedikt: Allen Fremden, die kommen, sollen aufgenommen
werden wie Christus, denn er wird sagen: Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen.
Waren es früher die äußeren Bedürfnisse, die die Menschen ins Kloster führten, so sind es heute die inneren
Wünsche nach Erholung für Leib uns Seele, nach Besinnung oder Begleitung in problematischen Lebenssituationen.
Und das Erlebnis, einmal hinter Klostermauern zu wohnen, am Leben der Mönche oder Nonnen teilzuhaben, ist sicher unvergesslich
und ein einmaliges – stilles – Erlebnis.
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