Rotwein - Beliebter Rebensaft
Artikel (Nr.302) wurde am 16.07.2007 veröffentlicht
Wenn man sich in die Welt des Rotweins begibt, eröffnen sich sinnlich Welten. Seine Farbe hat der rote Rebensaft
aus der Schale der eigentlich „blauen“ Trauben. Kaum ein Getränk ist sinnlicher und lyrischer als
der Rotwein.
Für manche schon fast eine Lebenseinstellung, dass „Savoir-Vivre“, eine Mischung aus einem Pariser
Straßencafe und einem Dorf in der Toskana. Als Einsteiger muss man als erstes unterscheiden zwischen der Herkunft
und der Rebsorte. Weine aus den klassischen europäischen Anbaugebieten (Bordeaux, Chianti,) haben meist nur die
jeweilige Herkunftsbezeichnung. Viele Überseeweine haben hingegen die Rebsorte als Name (CarbernetSauvignon, Merlot,
PinotGrigio).
Manche Weine haben beides - Keins von beidem ist ein Qualitätskriterium. Das Farb- und Geschmacksspektrum von
Rotwein ist sehr groß. Als Neueinsteiger muss man sich die Fähigkeit feine Geschmacksnuancen unterscheiden
zu können, erst anlernen. Wobei teuer nicht zwangsläufig gut und billig immer schlecht heißt. Immer
aber gilt: Es ist gut, was einem schmeckt! Umgekehrt ist aber nicht schlecht, was einem nicht schmeckt!
Geschmackssache eben. Als erstes eröffnet sich das Bouquet des Weins: Der Geruch der einem aus dem Glas in die
Nase steigt. Im Mund „schmeckt“ man dann den Körper des Weins mit seinen Aromen. Abgerundet wird das
Ganze vom Abgang, dem Eindruck der nach dem Trinken im Mund zurück bleibt.
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