Judo Gradierungen
Artikel (Nr.325) wurde am 24.07.2007 veröffentlicht
Bei asiatischen Kampfsportarten werden die
Fähigkeiten der Kämpfer in Gradierungen
unterschieden. Beim Judo
unterscheidet man in Schülergrade und Meistergrade. Der
Schülergrad wird als Kyu bezeichnet und der Meistergrad
als Dan. Diese Bezeichnungen findet man in anderen
Kampfsportarten ebenfalls.
Die einzelnen Gradierungen werden bei den
Schülergraden in verschiedenen Farben unterteilt.
Ein Judoka trägt dazu zu seinem Judo Anzug einen
Gürtel in der entsprechenden Farbe. Die sogenannten
Budogürtel sind bei den Meistergraden bei mehreren
Stufen (Graden) Schwarz, Rot-Weiß und komplett Rot.
Jeder Grad hat dazu noch seine eigene Bezeichnung bei den
Schüler und Meistergraden.
Judo Anfänger beginnen mit einem weißen
Gürtel in den Schülergraden. Je nach Mindestalter
können Prüfungen zu einer höheren Gradierung
abgelegt werden. Die Schülergrade enden dann mit den
Braunen Gürtel. Und die Meistergrade beginnen dann mit
einen schwarzen Gürtel und enden mit einen Roten
Gürtel. Wobei bei den Meistergraden ab den 5. Dan keine
Prüfungen mehr abgelegt werden können. Alle
höhere Gradierungen werden generell verliehen.
Die Gürtelprüfungen
Ab den dritten Schülergrad muss zu jeder
Gürtelprüfung eine genau festgelegte Abfolge von
Bewegungen und Techniken vorgeführt werden, die im Judo
als Kata bezeichnet wird.
Generell müssen Bodentechniken, Fallübungen und
Standtechniken bei der Prüfung vorgeführt werden.
Die Prüfungen haben je nach Gradierung einen
höheren Schwierigkeitsgrad.
Nach einer erfolgreichen Prüfung darf der Judoka
dann den neuen Budogürtel tragen. Wobei der Gürtel
erst noch Fachhandel erworben werden muss. Dazu bieten viele
Kampfsportartikel Versender
die Gürtel in verschiedener Länge und Farben
an.
|