Eine solide Baufinanzierung
Artikel (Nr.356) wurde am 14.08.2007 veröffentlicht
Eine Baufinanzierung kann sehr unterschiedlich gemacht werden.
Manche möchten bei der Hausfinanzierung auf ganz sicher gehen und denken daran, möglichst viel Eigenkapital mitzubringen.
Dies ist möglich in Form eines Bausparvertrages, in Form von Spareinlagen oder sonstigen Sparerträgen, die man im Haben verbuchen kann.
Ganz ohne Eigenkapital sollte man kein Haus bauen. Dies kann sehr teuer werden im Nachhinein, wenn man plötzlich in einen finanziellen
Engpass gerät und den Kredit nicht mehr abzahlen kann. Dann verliert man nicht nur das, was man bis dahin bezahlt hat, sondern meist auch noch das
Haus dazu und steht dann ganz ohne etwas da. Deswegen sollte eine Baufinanzierung auf soliden Füßen stehen.
Ein Bausparvertrag plus sonstige zusammengesparte Beträge plus ein Kredit bei einer seriösen Bank oder bei der Bausparkasse sind meist gute
Sockel, auf denen man eine Hausfinanzierung und das folgende Haus bauen kann.
Eine Baufinanzierung ganz ohne eigene Mittel wird in den allermeisten Fällen von den Banken auch abgelehnt.
Hier ist die Gefahr der Überschuldung zu groß. In seltenen Fällen lassen sich jedoch auch seriöse Kreditinstitute darauf ein,
zum Beispiel, wenn in den nächsten Jahren eine Erbschaft zu erwarten ist oder Ähnliches. Je mehr Eigenkapital jedoch vorhanden ist, desto
geringer ist der Kredit, desto kürzer die Laufzeit, desto geringer die Zinsen. Und das Haus ist bald Eigentum, und nicht mehr von einer
Kreditrückzahlung abhängig und damit in den Händen der Geldgeber. |