Holzfenster
Artikel (Nr.374) wurde am 24.08.2007 veröffentlicht
Als Fenster (lat. fenstera) bezeichnet man im allgemeinen eine Raumöffnung um Licht in einen Raum einzulassen,
ein Holzfenster ist ein Fenster dessen Rahmen
und Flügel aus Holz hergestellt wird. Neben Holzfenstern gibt es auch Kunststofffenster, oder „Maßwerkfenster“
wie Kirchenfenster, die keinen Flügel haben der sich öffnen lässt.
Früher handelte es sich bei Fenstern um Aussparungen in den Wänden, in die Häute oder Stoffe gespannt wurden, um
Regen und Wind abzuhalten. Heute wird normales Isolier Glas mit einer hohen Wärmedämmung verwendet. Das Isolierglas besteht
in der Regel aus zwei 4 mm dicken, durch eine mit Gas gefüllte Mittelschicht, getrennte Glasscheiben.
Die meisten Fenster in Wohn- und Arbeitsgebäuden sind
Flügelfenster – lassen sich also zu einer Seite hin öffnen, und meist auch schräg ankippen. Bei Fenstern
die nicht zum Lüften gedacht sind spricht man auch von einer „Festverglasung“ - diese Fenster lassen sich weder
kippen noch aufklappen.
Heute werden nicht mehr so viele Holzfenster eingebaut
als vor 30 Jahren, da Plastikfenster die günstigere und pflegeleichtere Alternative zum edleren Rohstoff Holz geworden sind.
In Fachwerkhäusern und Denkmal-geschützten Gebäuden ist es aber auch heute noch üblich neue Holzfenster einzubauen,
um den Charme des Gebäudes zu erhalten. Auch Sprossenfenster werden heute noch gern aus Holz hergestellt, da das Design zumeist
schöner ist, und bei einem hohen Einbauaufwand nicht am Material gespart werden sollte. Auch eines ist geblieben, die Holzfenster
werden immer noch in deiner Schreinerei gefertigt.
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