Webdesign und W3C
Artikel (Nr.40) wurde am 12.06.2006 veröffentlicht
Webdesign und W3C
Für das Webdesign etabliert haben sich heute W3C-konforme Technologien wie CSS, XHTML oder auch Javascript und Java. Der Entwickler kann in den aktuellen Browserversionen (Mozilla, Internet Explorer 6, Opera, Konqueror) eine weitgehende Unterstützung dieser W3C-Standards erwarten.
Neue Entwicklungen die das Webdesign beeinflussen sind fast nur noch im serverseitigen Bereich zu erwarten. Ein Ausnahme bildet XML, da jeder Browser XML verarbeiten kann.
W3C (World Wide Web Consortium) ist das Gremium zur Weiterentwicklung und Standardisierung von Techniken die das World Wide Web betreffen. Gegründet wurde W3C 1994 in den USA von Tim Berners-Lee, der auch der Erfinder des World Wide Web ist. Das unabhängige W3C wurde zur einheitlichen Spezifikation entwickelt und setzt sich aus verschiedenen Institutionen zusammen.
Es legt zum Beispiel die Standards für korrektes HTML fest. Denn Internet-Seiten werden in HTML beziehungsweise dessen Nachfolger XHTML geschrieben. XHTML ist eine Auszeichnungssprache, die es erlaubt, Inhalte mit so genannten Tags zu strukturieren und mittels Stylesheets zu formatieren, d.h., mit Anweisungen zur Darstellung im Browser zu versehen. HTML wird von verschiedenen Browser aber unterschiedlich interpretiert und dargestellt. Manche Anweisungen werden nur von bestimmten Browsern interpretiert, von anderen ignoriert oder ganz anders dargestellt. Browserhersteller und Webdesigner sind daher veranlasst diese Standards einzuhalten, damit auch in künftigen Browsergenerationen Internetseiten korrekt dargestellt werden.
Das W3C ist keine zwischenstaatlich anerkannte Organisation. Sie hat keine Berechtigung wie z.B. die ISO Standards festzulegen. Es veröffentlicht deshalb seine technischen Spezifikationen oft zunächst als "Request for Comment" ("Aufforderung zur Stellungnahme"). Diese RFCs werden öffentlich diskutiert und münden dann oft in eine Empfehlung (engl: recommendation) des W3C.
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