Behandlungsmöglichkeiten beim Burnout
Artikel (Nr.4029) wurde am 01.08.2011 veröffentlicht
Der Burnout ist eine schwerwiegende Folge von Stress, der sich in einer vollständigen Erschöpfung äußert und mit Depressionen, erhöhter Suchtgefahr, verschiedenen Erkrankungen und einer Persönlichkeitsveränderung einhergehen kann und schlimmstenfalls im Selbstmord endet. Daher gilt es, den Burnout rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Oft erkennt der Betroffene selbst seinen Zustand nicht, doch nahe Angehörige, Kollegen oder Vorgesetzte können die Anzeichen erkennen. Der Betroffene gehört in ärztliche Behandlung. Der Hausarzt kann diesen Zustand nicht allein behandeln, normalerweise überweist er die Betroffenen in eine psychotherapeutische Sprechstunde oder in eine Spezialklinik für Burnoutbehandlung.
Bei der Behandlung des Burnout kommt es auf eine ganzheitliche Therapie an. Es gilt nicht nur, die damit verbundenen Krankheiten und Beschwerden zu behandeln, sondern vor allem die Ursache muss behandelt werden.
Die innere Ordnung des Patienten muss wieder hergestellt werden. Eine Akupunktur kann genutzt werden, um das körperliche Gleichgewicht wieder aufzubauen. Die Intensität der Behandlung kann langsam gesteigert werden. Die Akupunkturbehandlung kann durch eine Wärmetherapie oder Reizstrom unterstützt werden.
Zusätzlich hat sich bei der Behandlung von Burnout die Hypnosetherapie bewährt. Sie wird von erfahrenen Therapeuten ausgeführt. Der Betroffene wird dabei in einen Trance-Zustand versetzt. Dieser Zustand ermöglicht eine gute Entspannung und macht das Unterbewusstsein des Patienten aufnahmefähig für neue Sichtweisen. Die Gedanken des Patienten können in positive Bahnen gelenkt werden, prägende schwerwiegende Ereignisse aus der Vergangenheit können aufgearbeitet werden.
Burnout kann auch in einer Klinik behandelt werden. Dies bietet den Vorteil, dass der Patient Abstand von seinem Umfeld gewinnt und bessere Möglichkeiten zum Entspannen hat. Andererseits hat die Behandlung in der Klinik den Nachteil, dass der Patient, wenn er sein gewohntes Umfeld wieder betritt, Schwierigkeiten haben könnte, wieder mit dem alten Umfeld zurechtzukommen, in alte Verhaltensmuster zurückfällt und erneut im Burnout endet.
Damit der Patient sich wieder mit den Gegebenheiten seiner Umwelt arrangieren kann, ist eine Gesprächstherapie mit einem Psychotherapeuten wichtig. Der Patient kann hier alternative Denk- und Verhaltensmuster erlernen und trainieren. Sport und Entspannungstechniken können solche Therapien begleiten.
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