Spanien Alicante - Calpe
Artikel (Nr.406) wurde am 06.09.2007 veröffentlicht
Calpe ist ein an der Ostküste Spaniens, zwischen
Valencia und Alicante
befindlicher Ort, direkt an der Costa Blanca. Der Ort ist
ein beliebtes Ferienziel für Touristen aus ganz Europa,
vor allem aus Großbritannien, Deutschland und der
Schweiz.
Das Klima ist mediterranen Typs mit heißen,
trockenen Sommern und milden, feuchten Wintern. Trotzdem
weist die Gegend eine bemerkenswert artenreiche Fauna und
Flora auf. Besiedelt wurde die Region bereits in der Antike
und die Römer errichteten eine größere
Siedlung. Im Mittelalter war die Gegend von Calpe eher von
einzelnen Gehöften bebaut. Erst im 20. Jahrhundert
entwickelte sich Calpe zu dem Urlaubsort
wie er heute ist und wurde als der Massentourismus
Spanien erreichte immer weiter
ausgebaut.
Die Stadt besitzt neben mehreren schönen Badebuchten
auch zwei sehr schöne Sandstrände. Das Wahrzeichen
Calpes ist der Penyal D´alfac. Ein mehrere hundert
Meter hoher Berg, der durch einen Wanderweg auch bestiegen
werden kann. Der ganze Berg steht unter Naturschutz. Die
Altstadt ist eine der malerischsten in der ganzen Umgebung
Alicantes. Der Fischmarkt am Hafen ist in der ganzen Gegend
von Alicante bekannt und zieht viele Urlauber an.
Bemerkenswert sind die aus dem 6. Jahrhundert stammenden, in
ganz Spanien bekannten sog. Bäder der Königin. Der
Sage nach wurden sie für eine Königin erbaut.
In Wirklichkeit handelt es sich dabei aber wahrscheinlich
um eine 1.500 Jahre alte Fischzuchtfarm. Etwas
außerhalb liegt ein Salzsee mit einer Kolonie der in
Spanien selten gewordenen Flamingos. Diese Salzseen wurden
vermutlich von den Römern zur Salzgewinnung angelegt.
Sie sind seit der Einstellung der Salzgewinnung langsam zu
einem bedeutenden Biotop mit teils seltenen Tieren und
Pflanzen geworden. Von Calpe aus können auch
Ausflüge nach Alicante oder Valencia, den beiden
nächst gelegenen größeren Städten
unternommen werden.
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