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Artikel Firmenwebsite: Nachbars Sohn o. prof. Webdesigner |
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Firmenwebsite: Nachbars Sohn o. prof. Webdesigner
Artikel (Nr.430) wurde am 20.09.2007 veröffentlicht
Viele Firmen präsentieren sich und ihr Leistungsangebot im Internet. Schliesslich ist dies ein sehr kostengünstiges Werbemittel z.B. im Vergleich zu Anzeigen in Zeitungen, selbst wenn diese nur regional verfügbar sind.
Leider mangelt es vielen Unternehmern zu unterscheiden, was ihrer Firma positiv zuarbeitet und was eher negative Auswirkungen hat.
Oft wird ein schneller Onlinegang gewünscht, da die Konkurrenz bereits seit einigen Wochen online ist. Diese übereilte Handlung führt in etlichen Fällen dazu, dass man sich im Bekanntenkreis erkundigt und oft auch fündig wird – der Sohn des Nachbars eines Angestellten “erstellt Webseiten”.
Angelockt durch den meist sehr geringen Preis und die angebliche Einfachheit, mit der eine Internetseite erstellt werden kann, wird das Anliegen eben durch diesen o.g. Sohn des Nachbarn herangetragen und dann auch oft umgesetzt.
Wieso sollte man auch Geld für einen professionellen Webdesigner oder gar eine Agentur ausgeben?
Die Antwort liegt in eben dieser Profession begründet. Webdesigner sind meist Personen mit Studium oder anders gelagerten Ausbildungen, die sie befähigen, Formen und Farben entsprechend zu kommunzieren. Sie beraten ihre Kunden und zeigen auf, wo es Defizite gibt. Nicht jeder Wunsch des Kunden ist auch sinnvoll und das wird ihm auch gesagt.
Blinkende, hüpfende @-Zeichen sind genauso unpassend, wie 30 verschiedene Farben und Schriftarten auch wenn es der Sekräterin noch so gefällt, dass es so farbenfroh ist, wie das positive Arbeitsklima, das in der Firma vorherrscht.
Es signalisiert den Unternehmenskunden lediglich, dass man sich nicht entscheiden kann. Man ggfs. unprofessionell und knausrig ist. Qualität zählt evtl. nicht und das kann ein Geschäft nachträglich schädigen. Schliesslich unterhalten sich Kunden gern auch untereinander und so kann man mit einer schlechten und billig wirkenden Website seine Reputation verspielen.
Wie jede andere Dienstleistung, variieren die Preise, so wie die angebotenen Dienste und deren Qualität. Lassen Sie sich Angebote erstellen und vergleichen Sie, wer bietet mehr. Nicht immer muss der günstigste der Schlechteste, der teuerste der Beste sein. Lassen Sie sich beraten, prüfen Sie, wie gut die Harmonie stimmt – schliesslich geben Sie Ihr Unternehmen in gewisser Weise in die Obhut eines anderen. Hier sollte Verständnis für Ihre Leistungen, Ihre Firmenphilosophie und die Gepflogenheiten in Ihrer Branche vorherrschen – sonst könnten Sie ja gleich wieder zum Sohn des Nachbarn gehen.
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